Man nehme ein älteres Migros Damencity-Bike, ein Velomech im Dorf, welcher einen guten Eindruck macht, den man aber nicht kennt und ein wenig Velokenntnisse eines langjährigen Velofahrers.
Das Damencitybike wurde 5-6 Jahre nicht gebraucht. Reifen sind rissig, vieles Durchgerostet (Kette, Schrauben, Kabel, Ständer) und der Service ist dringend nötig. Man bringe das Damenrad zum Velomech und verlange einen kleinen Service und Ersatz für die kaputten Teile. Der Fachmann erklärt mit Ersatzmaterial und neuen Reifen müsse man mit 250 - 300 Franken rechnen. In Ordnung, der Abholtermin wird vereinbart.
Tag X ist gekommen, man hole das Damenrad ab und ist bereits auf den ersten Blick etwas überrascht. Einerseits protzen da zwei Schwalbe Marathon Reifen für Fr. 39.90 an den Rädern (was soll das ???) andererseits ist der verrostete Ständer und die kaputte Klingel nicht ersetzt worden und die Rechnung ist mit Fr. 357.- um 20% höher als vereinbart. Etwas geschockt nimmt man das Damenrad nach Hause. Der zweite Blick mit dem langjährigen Velofahrer schockt noch mehr. Die Hinterradbremse kann bis zum Griff durchgezogen werden bis sie bremst, und es kommt noch mehr Durchgerostetes zum Vorschein, welches hätte ersetzt werden können für diesen stolzen Preis. Ausserdem zeigt der Blick auf die Rechnung, dass nebst den Trekkingreifen (wir sprechen immer noch von einem Damencity-Bike) auch beim Kleinmaterial stolze Preise dahinterstehen.
Der Velofahrer bringt das Damenrad zurück und reklamiert. Der Velomech tut als wäre alles in Ordnung, versucht sich herauszureden mit dem Argument, sie hätten halt viel Laden- und Werkstattfläche, welche bezahlt werden müsse und der Service werde immer so gemacht. So eine verquirlte Kacke hat der Velofahrer wohl schon lange nicht mehr gehört. Er lässt das Damenrad stehen, vereinbart es nach zwei Tagen wieder abzuholen in einem Zustand, welcher die Fr. 357.- gerechtfertigen.
Zwei Tage später ist immerhin ein neuer Ständer dran und die Bremse ist korrekt angezogen. Ausserdem will sich der Velomech noch ereifern, der Reifen koste dann im Veloplus mehr als bei ihm, nämlich Fr. 49.-. Erst dann merkt der Velofahrer, dass er es mit einem Trottel zu tun hat. Im Veloplus kostet der Schwalbe Marathon PLUS Fr 49.-, der Schwalbe Marathon Fr. 36.90 und ist somit 10% günstiger. Zudem geht es ja weniger um den Preis, als um den Fakt, dass man keinen Rolls Royce Reifen für einen Opel braucht. Ein Panaracer oder Hutchinson (mit Pannenschutz!) für Fr. 22.- resp 28.- hätten es längstens getan.
Der Velofahrer merkt aber, dass es keinen Sinn macht zu diskutieren, bedankt sich trotzdem und nimmt das Damenrad nach Hause.
Ernüchterung zeigt sich nach der ersten längeren Fahrt. Das Licht wurde nicht kontrolliert, es hat einen Wackelkontakt und die Klingel ist nach den ersten Erschütterungen auseinandergefallen...
Neue Klingel Fr. 1.95 in der Landi, das Licht schauen wir uns nochmals an und sonst geht's sicher nicht mehr zum Veloladen in Münchenbuchsee, welcher wie ein Virus ansteckend sein soll.
Das ist die Geschicte der wohl grössten Veloverarsche der letzten 10 Jahre und sie darf gerne weitererzählt werden.
06 Juli 2013
29 Juni 2013
Cédi on Tour 10 - Abschluss
Nach der Tour ist vor der Tour, nur umgekehrt. Kleider waschen, Ausrüstung reinigen, Mängel prüfen und flicken, aufräumen. Das Velo muss noch geputzt werden.
Ein Glück, dass wir noch nicht nach Hause können, sonst hätte mich wohl der Alltag bald wieder eingeholt.
Es waren einmalige vier Wochen, welche ich unterwegs war. So viele Erlebnisse, Abenteuer, neue Bekanntschaften. Ich habe viele neue Regionen kennengelernt (auch in der Schweiz), das alles bleibt in Erinnerung und machen diese Veloreise unvergesslich.
Wenn man alleine unterwegs ist, muss man sich ja auch irgendwie gedanklich beschäftigen. Eines meiner Spielchen war die Grussgewohnheiten zu beobachten. Da gibt es je nach Land schon Unterschiede. In Deutschland wird man (ausser von den verbissenen Wüüüüh-Bike Fahrern, siehe Post 2) von fast allen Velofahrern gegrüsst. In Österreich gilt die Regel, je mehr Gepäck, je herzlicher die Begrüssung unter den Velofahrern. In der Schweiz ist es ganz unterschiedlich, aber meistens wird man mit einem Lächeln gegrüsst, wenn man mit viel Gepäck unterwegs ist, wie ich.
Einige lustige Reaktionen waren schon dabei. In Füssen zum Beispiel von einem recht beleibten Bayer: "Ja, Herrschaftszeiten, schau dir das an!" oder in Rettenberg bei der Ankunft beim Brauerei Gasthofs Edelbräu von drei älteren Herren: "Prost!"
In Zug, ich weiss nicht ob es Staunen oder Schock war, aber der ältere Herr hätte problemlos ein Tennisball verschlucken können, dermassen weit war sein Mund offen :-). Ganz toll fand ich auf meiner letzten Etappe die Begrüssung eines Velofahrers im Limpachtal, der mir beim Überholen "Schöne Ferien!" wünschte. Ich war zwar auf meiner Schlussetappe, fühlte mich jedoch gleich, als wäre ich erst losgefahren.
Und nun noch zur Statistik: 10 Schweizer Kantone, 3 Länder, 1290 Km...ach ist ja auch egal, es war einfach genial!
Ein Glück, dass wir noch nicht nach Hause können, sonst hätte mich wohl der Alltag bald wieder eingeholt.
Es waren einmalige vier Wochen, welche ich unterwegs war. So viele Erlebnisse, Abenteuer, neue Bekanntschaften. Ich habe viele neue Regionen kennengelernt (auch in der Schweiz), das alles bleibt in Erinnerung und machen diese Veloreise unvergesslich.
Wenn man alleine unterwegs ist, muss man sich ja auch irgendwie gedanklich beschäftigen. Eines meiner Spielchen war die Grussgewohnheiten zu beobachten. Da gibt es je nach Land schon Unterschiede. In Deutschland wird man (ausser von den verbissenen Wüüüüh-Bike Fahrern, siehe Post 2) von fast allen Velofahrern gegrüsst. In Österreich gilt die Regel, je mehr Gepäck, je herzlicher die Begrüssung unter den Velofahrern. In der Schweiz ist es ganz unterschiedlich, aber meistens wird man mit einem Lächeln gegrüsst, wenn man mit viel Gepäck unterwegs ist, wie ich.
Einige lustige Reaktionen waren schon dabei. In Füssen zum Beispiel von einem recht beleibten Bayer: "Ja, Herrschaftszeiten, schau dir das an!" oder in Rettenberg bei der Ankunft beim Brauerei Gasthofs Edelbräu von drei älteren Herren: "Prost!"
In Zug, ich weiss nicht ob es Staunen oder Schock war, aber der ältere Herr hätte problemlos ein Tennisball verschlucken können, dermassen weit war sein Mund offen :-). Ganz toll fand ich auf meiner letzten Etappe die Begrüssung eines Velofahrers im Limpachtal, der mir beim Überholen "Schöne Ferien!" wünschte. Ich war zwar auf meiner Schlussetappe, fühlte mich jedoch gleich, als wäre ich erst losgefahren.
Und nun noch zur Statistik: 10 Schweizer Kantone, 3 Länder, 1290 Km...ach ist ja auch egal, es war einfach genial!
27 Juni 2013
Cédi on Tour 9 - Letzte Etappen
Je näher man dem Ziel ist, desto schneller will man hingekommen. Die letzten Etappen wurden deshalb auch immer länger :-)
Von Chur ging es dem Rhein entlang bis Sargans, dann via Walensee, Ziegelbrücke nach Uznach. Der Tag war voll verschifft, anders kann man es nicht sagen. Ein Hoch auf gute Regenbekleidung!
Via Rotenthurm, Sattel, Aegerisee habe ich die Zentralschweiz erreicht und einige Ecken der Schweiz, welche ich gar nicht oder nur vom vorbeifahren kannte, entdeckt. Hochdorf, Sempach, Suhretal, Schöftland...
Die letzte Nacht vor dem Ziel habe ich in Herzogenbuchsee verbracht. So geht es in der letzten Etappe von Herzogen-"Buchsi" nach München-"Buchsi".
In der Schweiz habe ich immer unter einem "Velodach" übernachtet. Wenn man alleine unterwegs ist eine wunderbare Sache. Ich habe viele velobegeisterte Menschen kennengelernt und wurde immer herzlich empfangen. An dieser Stelle ein grosses Dankeschön an alle Velodachgeber! (Mehr Infos unter www.velodach.ch).
Einige Impressionen ab Innsbruck:
Von Chur ging es dem Rhein entlang bis Sargans, dann via Walensee, Ziegelbrücke nach Uznach. Der Tag war voll verschifft, anders kann man es nicht sagen. Ein Hoch auf gute Regenbekleidung!
Via Rotenthurm, Sattel, Aegerisee habe ich die Zentralschweiz erreicht und einige Ecken der Schweiz, welche ich gar nicht oder nur vom vorbeifahren kannte, entdeckt. Hochdorf, Sempach, Suhretal, Schöftland...
Die letzte Nacht vor dem Ziel habe ich in Herzogenbuchsee verbracht. So geht es in der letzten Etappe von Herzogen-"Buchsi" nach München-"Buchsi".
In der Schweiz habe ich immer unter einem "Velodach" übernachtet. Wenn man alleine unterwegs ist eine wunderbare Sache. Ich habe viele velobegeisterte Menschen kennengelernt und wurde immer herzlich empfangen. An dieser Stelle ein grosses Dankeschön an alle Velodachgeber! (Mehr Infos unter www.velodach.ch).
Einige Impressionen ab Innsbruck:
Innsbruck
Yin aus Hongkong ist per Zug in Europa unterwegs.
Los geht's zur nächsten Etappe durchs obere Inntal
Oberes Inntal bei Telfs.
Dank einer Umleitung gab es eine Kneipp-Pause...
...und danach Singletrails!
Inntal bei Pfunds.
Vor dem Zoll bei Martina.
Wieder kneippen...
Bei Scuol ging's auf den Zug nach Landquart.
Im Rheintal.
Bei Flums wurde trotz Regen kurz der 1000. Km gefeiert :-)
Rägä Rägätröpfli, tröpflä uf mis Chöpfli und i Waläsee.
Durch's schönste Hochmoor der Schweiz bei Rotenthurm.
Zugersee
In Sempach habe ich mir ein Denkmal gesetzt...
In Schöftland war Güggelitag...Jippiee!!!
In Aarburg war endlich wieder Sommer!
23 Juni 2013
Cédi on Tour 8 - Back in Switzerland
Vorgestern bin ich in Martina über die Grenze gefahren und nun wieder in der Schweiz. Das Obere Inntal ab Innsbruck war definitiv attraktiver aber auch anstrengender. Viel auf und ab, aber vor allem auf. Insbesondere das Teilstück Strada - Scuol (offizieller Innradweg) war zum Teil eher eine Mountainbikestrecke....aber ein bisschen Spass muss bekanntlich sein. Nun geht's von Chur zurück nach Münchenbuchsee, wo sich mein Kreis schliessen wird.
19 Juni 2013
Cédi on Tour 7 - Byebye Bayern, Welcome Tirol
Vorgestern habe ich den Bodensee-Königssee Radweg verlassen und dem Inn-Radweg weitergefahren, somit hiess es Pfiut di Bayern und Servus Tirol. Bin momentan froh bin ich auf dem Velo unterwegs. Die Hitze ist der Wahnsinn, gestern waren es gut 35 Grad, der Fahrtwind ist ein Geschenk!!!
Morgen geht es dann weiter Richtung Landeck, sollte somit in zwei Tagen wieder in der Schweiz sein.
Morgen geht es dann weiter Richtung Landeck, sollte somit in zwei Tagen wieder in der Schweiz sein.
Auf dem Königsweg 15 km Schotter und Holterdipolter...
...und manchmal schieben :-)
Naturschutzgebiet bei Grafenaschau (Bayern)
Mit den Bayern ist immer zu spassen auch bei ernsten Themen!
Ja Cédi, die Füsse müsste man auch eincremen, wenn man offene Schuhe trägt...
Der Inn, bei Raubling, kurz vor der Grenze zu Österreich. Dicke, braune Suppe.
Am Stimmersee, oberhalb Kufstein, gabs die lang erwartete und verdiente Abkühlung.
Ja, auch Kühe baden gerne
Der Landstreicher unter der Brücke....hauptsache es ist kühl.
Münzturm in Hall kurz vor Innsbruck.
15 Juni 2013
Cédi on Tour 6 - Königsetappe
Heute war sprichwörtlich die Königsetappe. Über die Königsstrasse ging´s durch eine unberührte Berg-, Wald-, und Moorlandschaft von Füssen über Halblech, Bad Kohlgrub, Ohlstadt an den Kochelsee.
Viel auf und ab über Schotterwege und sogar eine Bachüberquerung waren im Programm. Am Schluss zeigte mein Velocomputer 75 Km auf der Tagesdistanz.
Nun gönne ich mir ein Bayerisches Abendessen und dann einen wohlverdienten Schlaf.
Viel auf und ab über Schotterwege und sogar eine Bachüberquerung waren im Programm. Am Schluss zeigte mein Velocomputer 75 Km auf der Tagesdistanz.
Nun gönne ich mir ein Bayerisches Abendessen und dann einen wohlverdienten Schlaf.
14 Juni 2013
Cédi on Tour 5 - Allgäu und Bayerisches Alpenvorland
In Lindau bei Regenwetter losgefahren. Aufgehört hat der Regen selbstverständlich erst bei Ankunft beim Gasthaus... Es war trotzdem ein schöner Einstieg in die hügelige Landschaft des Allgäus. Danach bin ich bei strahlendem Sonnenschein immer auf und ab bis Füssen gefahren. Inzwischen habe ich bereits gut 1500 Höhenmeter erklommen. Trotz Gepäck und Anhänger komme ich sehr gut voran. Gestern habe ich zudem den höchsten Punkt des Bodensee-Königssee Radweg bei 991 Metern erreicht. Jubelfoto durfte nicht fehlen.
In Füssen habe ich die beiden Märchenschlösser besichtigt (nur von aussen sonst kriegst du Japaneritis!).
Nun aber noch ein paar Eindrücke der letzten Tage:
In Füssen habe ich die beiden Märchenschlösser besichtigt (nur von aussen sonst kriegst du Japaneritis!).
Nun aber noch ein paar Eindrücke der letzten Tage:
Wenn´s obe schifft und unde seicht...
Bei Oberstaufen
In Rettenberg, südlichstes Brauereidorf Deutschlands gab´s selbstverständlich ein Engelswasser :-)
Höchsten Punkt erreicht oberhalb des Rottachsees und gleichzeitig...
...Übergang vom Allgäuerland....
...ins Alpenvorland Bayerns.
Nein bin nicht falsch abgebogen...
Neuschwanstein oberhalb Füssen
Was nimmt man nicht alles auf sich um ein Foto zu schiessen :-)
10 Juni 2013
Andi en bretagne - 5. teil
Von saint brieuc gings mit bus durch käffer nach lannion. Zeit für eine wanderung bis es mit dem bis weiter ging nach trebeurden in die jugi. Wurde dann sogleich von einer kleinen wandergruppe zu selbst eingesammelten muscheln eingeladen. Und das bei sonnenschein und blick auf die vorgelagerten inseln.
Am nächsten tag war ich auf einer geossen wanderung auf der ile grande. Zu beginn zusammen mit einem franzosenpaar. Nachts war ich gaaaanz alleine in der jugi. Es hat mich jedoch niemand in der pampa gefressen.
Heute gehts umständlich mit bus,bus und zug nach rennes in die jugi. Und morgen sehr wahrscheinlich zurück der süden ist ein andermal dran
Am nächsten tag war ich auf einer geossen wanderung auf der ile grande. Zu beginn zusammen mit einem franzosenpaar. Nachts war ich gaaaanz alleine in der jugi. Es hat mich jedoch niemand in der pampa gefressen.
Heute gehts umständlich mit bus,bus und zug nach rennes in die jugi. Und morgen sehr wahrscheinlich zurück der süden ist ein andermal dran
Cédi on Tour 4 - Dauerregen
Stecke momentan in Lindau fest. Heute ist Dauerregen angesagt und es schifft wirklich wie die Sau. Habe meinen Aufenhalt um eine Nach verlängert. Morgen regnet es zwar immer noch aber weniger und im Verlaufe des Tages soll es aufhören. Also morgen geht es definitiv weiter.
09 Juni 2013
Cédi on Tour 3 - Lindau
Erstes Zmittag am Burgäschisee 3.6.2013
Aarwangen 3.6.2013
Klingnauer Stausee 4.6.2013
Los gehts nach schlafen im Stroh in Rietheim 5.6.2013
Am Rheinfall 5.6.2013
Yoshida habe ich in Kreuzlingen kennen gelernt, er fährt von München nach Marseille 7.6.2013
Zelten und Wäsche waschen in Überlingen 7.6.2013
Nach 350 km Bayern erreicht - Lindau am Bodensee 8.6.2013
Morgen geht es weiter ins Allgäu. Die Wetterprognosen sind nicht sehr ermunternd, aber wofür hat man eine gute Ausrüstung :-).
06 Juni 2013
Cédi on tour 2 - Bodensee
Wüüüüüüüüh....die Rentner mit ihren E-Bikes! Ich strample mit gut 40 Kilo Gepäck und die überholen mich so langsam mit ihren Hightech Bikes, dass sie dann beinahe mit den entgegenkommenden E-Bike-Rentner zusammenprallen... Ich stimme für "entweder strampeln oder mindestens 25 km/h", dann siehts wenigstens sportlich aus!
Heute habe ich wirklich fast nur ältere Leute auf dem Velo gesehen, ausser einem Australier, der ein Stück mit mir gefahren ist. Er ist auf dem Weg nach Italien.
Ich bin heute nur nach Kreuzlingen gefahren, aber bewusst. Mal ein bisschen schonen. In Konstanz konnte ich mich im Müller mit Reise-Kosmetik-Artikeln eindecken. Deutsche gibts in Konstanz fast keine mehr. Ich denke ich habe mit meiner Gemütlichkeit die eine oder andere gestresste Schweizer Hausfrau oder Rentnerin zum Verzweifeln gebracht....HA HA!
Heute teile ich das Zimmer in der Jugi mit einem Japaner, der mit dem Rad von München nach Marseille unterwegs ist und einer ziemlich gestressten Deutschen, welche den Jakobsweg marschiert. Ich hoffe sie findet dabei zu ihrer Ruhe, sonst weiss ich nicht wie sie die kommenden 2500 km durchstehen will :-)
Morgen gehts auf die Deutsche Seite vom Bodensee, möchte mal zelten, hoffe finde auf das Wochenende einen Platz.
Heute habe ich wirklich fast nur ältere Leute auf dem Velo gesehen, ausser einem Australier, der ein Stück mit mir gefahren ist. Er ist auf dem Weg nach Italien.
Ich bin heute nur nach Kreuzlingen gefahren, aber bewusst. Mal ein bisschen schonen. In Konstanz konnte ich mich im Müller mit Reise-Kosmetik-Artikeln eindecken. Deutsche gibts in Konstanz fast keine mehr. Ich denke ich habe mit meiner Gemütlichkeit die eine oder andere gestresste Schweizer Hausfrau oder Rentnerin zum Verzweifeln gebracht....HA HA!
Heute teile ich das Zimmer in der Jugi mit einem Japaner, der mit dem Rad von München nach Marseille unterwegs ist und einer ziemlich gestressten Deutschen, welche den Jakobsweg marschiert. Ich hoffe sie findet dabei zu ihrer Ruhe, sonst weiss ich nicht wie sie die kommenden 2500 km durchstehen will :-)
Morgen gehts auf die Deutsche Seite vom Bodensee, möchte mal zelten, hoffe finde auf das Wochenende einen Platz.
Andi en bretagne - 3. teil
Keine ahnung wann ich das nächste mal WIFI habe, deshalb schreibe ich so oft ich kann.
Heute bin ich per bus von saint malo 1std mach mont saint michel gefahren. Echt der oberhammer und unbedingt zu empfehlen. Wunderbares wetter dazu! Und dann das ganze watt inkl treibsand. Deshalb nur mit führer. Ich habe mich nur auf festem grund bewegt. Jetzt bin ich verschwitzt und freue mich auf eine dusche. Dann wird gepackt für die weiterreise morgen früh nach saint brieuc mit aufenthalt in dinan.
Heute bin ich per bus von saint malo 1std mach mont saint michel gefahren. Echt der oberhammer und unbedingt zu empfehlen. Wunderbares wetter dazu! Und dann das ganze watt inkl treibsand. Deshalb nur mit führer. Ich habe mich nur auf festem grund bewegt. Jetzt bin ich verschwitzt und freue mich auf eine dusche. Dann wird gepackt für die weiterreise morgen früh nach saint brieuc mit aufenthalt in dinan.
05 Juni 2013
Cédi on Tour 1 - Aare, Rhein und Blauburgunder
Am Montag gings erneut los. Mit neuem Tourenrad und Anhänger, zuerst einmal durch die Schweiz. Zuerst der Aare nach bis nach Olten. Übernachtung im Velodach. Die schönsten Bauernhäuser gibts halt schon im Kanton Bern. Die Aare führt immer noch starkes Hochwasser, eindrücklich! Am zweiten Tag bin ich bei Brugg sogar ca. 10 Meter durch die Aare gefahren! Der Uferweg war noch überschwemmt. Es ging bis nach Koblenz zur Aaremündung in den Rhein, "We ä Schluck Wasser wosch, muesch itz dert härä!" :-) Übernachtet habe ich auf dem Bauernhof im Stroh bei Bad Zurzach. Natürlich gabs noch eine wohltuenden Sprung ins Wasser im Thermalbad.
Heute gabs den ersten Abstecher nach Deutschland und die ersten happigen Höhenmeter ins Klettgau und ins Blauburgunderland. Nach 20 Jahren habe ich wieder einmal meinen Heimatort Löhningen SH besucht. Der Abstecher (und einige zusätzliche Höhenmeter) zum Rheinfall haben sich gelohnt. Auch hier, viiiiel Wasser. Heute Übernachte ich in der Jugi in Stein am Rhein, morgen gibts eine kurze Etappe nach Kreuzlingen. Muss meine Beine schonen, danach will ich die deutsche Hälfte des Bodensees in Angriff nehmen.
Leider gibts keine Bilder. Stehe vor einem Internetterminal ohne USB Anschluss. Folgt aber, versprochen!
Heute gabs den ersten Abstecher nach Deutschland und die ersten happigen Höhenmeter ins Klettgau und ins Blauburgunderland. Nach 20 Jahren habe ich wieder einmal meinen Heimatort Löhningen SH besucht. Der Abstecher (und einige zusätzliche Höhenmeter) zum Rheinfall haben sich gelohnt. Auch hier, viiiiel Wasser. Heute Übernachte ich in der Jugi in Stein am Rhein, morgen gibts eine kurze Etappe nach Kreuzlingen. Muss meine Beine schonen, danach will ich die deutsche Hälfte des Bodensees in Angriff nehmen.
Leider gibts keine Bilder. Stehe vor einem Internetterminal ohne USB Anschluss. Folgt aber, versprochen!
04 Juni 2013
Andi - en bretagne 2. teil
So! Heute bin ich nach weiteren 3 stunden zugfahrt in saint malo angekommen. Mega schön! Also nicht die zugfahrt, die war Sehr unSpektakulär. Aber die stadt, vor allem intra muros und das meer rundherum. Mein hotel ist urgemütlich mit blick auf den hafen. Mein bier konnte ich auch schon am meer geniessen.
Morgen gibts eine wanderung entlang dem meer und übermorgen einen abstecher nach mont saint michel. Und endlich werde ich dann auch mal das couchsurfen in anspruch nehmen und zwar in st brieuc.
So, brauche schlaf. Letzte nacht im hostel war ich mit abstand die leiseste..
Morgen gibts eine wanderung entlang dem meer und übermorgen einen abstecher nach mont saint michel. Und endlich werde ich dann auch mal das couchsurfen in anspruch nehmen und zwar in st brieuc.
So, brauche schlaf. Letzte nacht im hostel war ich mit abstand die leiseste..
03 Juni 2013
Andi en france - 1. teil
Juhui, bin wieder unterwegs und übe mit iPod zu schreiben. Ja, ich werde doch noch modern.
Auf jeden fall bin ich in Paris. Morgen geht es weiter nach St Malo in der Bretagne. Das bahnticket habe ich mir mit einer Stunde anstehen verdient.
das Wetter hier ist toll, aber ansonsten ist es eher einsam in einer Stadt alleine. Hier im Hostel liegen Leichen rum und sonstige Kreaturen.
To be Continued... :-)
Auf jeden fall bin ich in Paris. Morgen geht es weiter nach St Malo in der Bretagne. Das bahnticket habe ich mir mit einer Stunde anstehen verdient.
das Wetter hier ist toll, aber ansonsten ist es eher einsam in einer Stadt alleine. Hier im Hostel liegen Leichen rum und sonstige Kreaturen.
To be Continued... :-)
| Umgebungskarte: Paris-Gare de Lyon | Paris-Gare de Lyon | an | 12:37 | |
01 Juni 2013
Neustart
Vielen Dank für all eure Rückmeldungen und guten Wünsche! Wir lassen uns nicht so schnell unterkriegen. Hamburg haben wir genossen. Den Hafen, die alte Speicherstadt und natürlich auch die Reeperbahn besucht. Ein Musical durfte selbstverständlich auch nicht fehlen, "Tarzan" war einfach toll! Sehr empfehlenswert!
Dann ging es erstmal heimwärts, leider ohne Tandem, wir mussten es in Groningen lassen. R.I.P, nein, nein, wir haben es zwar stehen lassen müssen, aber im veloverrückten Holland wird es einen würdigen neuen Besitzer finden.
Dem Knie geht es besser und der Arzt hat grünes Licht gegeben. Am Montag geht es weiter aber in verschiedene Richtungen. Mehr sei dazu nicht gesagt, News gibts aber ab sofort wieder auf dem Blog :-).
Dann ging es erstmal heimwärts, leider ohne Tandem, wir mussten es in Groningen lassen. R.I.P, nein, nein, wir haben es zwar stehen lassen müssen, aber im veloverrückten Holland wird es einen würdigen neuen Besitzer finden.
Dem Knie geht es besser und der Arzt hat grünes Licht gegeben. Am Montag geht es weiter aber in verschiedene Richtungen. Mehr sei dazu nicht gesagt, News gibts aber ab sofort wieder auf dem Blog :-).
17 Mai 2013
Tandemtrip 2013 - Abbruch
Wegen Knieproblem mussten wir leider unser Tandem auf der Strecke lassen. Eventuell koennen wir es heute noch zum Spotpreis verkaufen. Wir sind in der Stadt Groningen gestrandet. Die Leute sind super nett und hilfsbereit. Am Sonntag geht es per Bahn nach Hamburg. Diese Stadt lassen wir uns nicht nehmen und bleiben einige Tage. Dann sehen wir weiter...
11 Mai 2013
Tandemtrip 2013 - 7. Amsterdam-Insel Texel
Nach sonnigen Tagen in Amsterdam ging's los. Zuerst Richtung Kueste nach Harlem. Die Landschaft ist sehr abwechslungsreich. Keine 20 km noerdlich verlaeuft durchgehend von Amsterdam bis zur Kueste der Nordseekanal mit kilometerlangen Hafen- und Industrieanlagen. Wir merkten davon nichts und sind friedlich durch Moor- und Deichlandschaft, sowie Landwirtschaftsgebiete geradelt. In Harlem gabs einen Kaffeehalt und dann ging es nordwaerts in die Duenen. Nach 55 kilometer haben wir auf dem riesigen (!) Campingplatz Bakken noch rechtzeitig vor dem Regen unser Zelt aufgestellt.
Am naechsten morgen ging es erstmals 20 Kilometer auf und ab durch die Duenen. Die Highlandrinder mit Kaelbern haben wir elegant umkurvt, klingeln bringt da gar nichts... Ab Camperduin gings dann schnell vorwaerts. Im Schutz des Hondsbossche Zeewering Deich und mit Rueckenwind gings ab wie die Post vorbei an wunderschoenen Blumenfeldern bis Calantsoog zum Minicampingplatz. Die Nacht war stuermisch und morgens um 5 haben wir beim Notabbau des Nachbarzeltes mitgeholfen. Unseres war natuerlich der Fels in der Brandung :-) Z Andi isch aebe scho ae Zaeutlibouerin!
Der dritte Tag war grau und leicht regnerisch, aber wir hatten immer noch Rueckenwind. Die Duenenlandschaft bis Den Helder ist der Hammer. Ganz eindruecklich war die kilometerlange Fahrt auf dem Deich, links die stuermische Nordsee, rechts die Duenen, bis zum Hafen von Den Helder.
Die Insel Texel ist einfach Flach und windig und hat kilometerlange Straende mit einer Milliarde angespuelten Muscheln und einem kleinen Krebschen, dass sich schwubsdiwubs bei unserem Anblick im Sand vergrub und nicht wieder hervorkam.
Besonders erwaehnen moechten wir den Alkohol: Texels Bier und Texelkruiterlikoer :-)
Morgen geht's auf die Faehre zur Insel Vlieland. Wir hoffen, beim naechsten mal einen besseren PC zu erwischen damit wir euch mehr Bilder zeigen koennen.
Am naechsten morgen ging es erstmals 20 Kilometer auf und ab durch die Duenen. Die Highlandrinder mit Kaelbern haben wir elegant umkurvt, klingeln bringt da gar nichts... Ab Camperduin gings dann schnell vorwaerts. Im Schutz des Hondsbossche Zeewering Deich und mit Rueckenwind gings ab wie die Post vorbei an wunderschoenen Blumenfeldern bis Calantsoog zum Minicampingplatz. Die Nacht war stuermisch und morgens um 5 haben wir beim Notabbau des Nachbarzeltes mitgeholfen. Unseres war natuerlich der Fels in der Brandung :-) Z Andi isch aebe scho ae Zaeutlibouerin!
Der dritte Tag war grau und leicht regnerisch, aber wir hatten immer noch Rueckenwind. Die Duenenlandschaft bis Den Helder ist der Hammer. Ganz eindruecklich war die kilometerlange Fahrt auf dem Deich, links die stuermische Nordsee, rechts die Duenen, bis zum Hafen von Den Helder.
Die Insel Texel ist einfach Flach und windig und hat kilometerlange Straende mit einer Milliarde angespuelten Muscheln und einem kleinen Krebschen, dass sich schwubsdiwubs bei unserem Anblick im Sand vergrub und nicht wieder hervorkam.
Besonders erwaehnen moechten wir den Alkohol: Texels Bier und Texelkruiterlikoer :-)
Morgen geht's auf die Faehre zur Insel Vlieland. Wir hoffen, beim naechsten mal einen besseren PC zu erwischen damit wir euch mehr Bilder zeigen koennen.
Auf dem Deich vor Den Helder
Noerdliche Spitze von Texel
07 Mai 2013
Tandemtrip 2013 - 6. Amsterdam
Nach unserer Reise im (Schlaf)wagen (leider ohne Schlaf), sind wir mit unserem Doppel-fiets durch Amsterdam auf der Suche nach unserem B&B gekurvt. Nur soviel zum Farhrstil der Hollaender: Sie fahren Fahrrad, wie die Italiener autofahren.... Nun gut, wir habens ueberstanden und konnten 2 volle Tage bei sommerlichen Temperaturen in der Stadt verbringen. Morgen geht's an die Nordsee.
Anbei ein paar Eindruecke aus Amsterdam....
Anbei ein paar Eindruecke aus Amsterdam....
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