19 Juni 2013

Cédi on Tour 7 - Byebye Bayern, Welcome Tirol

Vorgestern habe ich den Bodensee-Königssee Radweg verlassen und dem Inn-Radweg weitergefahren, somit hiess es Pfiut di Bayern und Servus Tirol. Bin momentan froh bin ich auf dem Velo unterwegs. Die Hitze ist der Wahnsinn, gestern waren es gut 35 Grad, der Fahrtwind ist ein Geschenk!!!

Morgen geht es dann weiter Richtung Landeck, sollte somit in zwei Tagen wieder in der Schweiz sein.



 Auf dem Königsweg 15 km Schotter und Holterdipolter...


...und manchmal schieben :-)


Naturschutzgebiet bei Grafenaschau (Bayern)


Mit den Bayern ist immer zu spassen auch bei ernsten Themen!


Ja Cédi, die Füsse müsste man auch eincremen, wenn man offene Schuhe trägt...


 Der Inn, bei Raubling, kurz vor der Grenze zu Österreich. Dicke, braune Suppe.


Am Stimmersee, oberhalb Kufstein, gabs die lang erwartete und verdiente Abkühlung.


Ja, auch Kühe baden gerne


Der Landstreicher unter der Brücke....hauptsache es ist kühl.


Münzturm in Hall kurz vor Innsbruck.

15 Juni 2013

Cédi on Tour 6 - Königsetappe

Heute war sprichwörtlich die Königsetappe. Über die Königsstrasse ging´s durch eine unberührte Berg-, Wald-, und Moorlandschaft von Füssen über Halblech, Bad Kohlgrub, Ohlstadt an den Kochelsee.

Viel auf und ab über Schotterwege und sogar eine Bachüberquerung waren im Programm. Am Schluss zeigte mein Velocomputer 75 Km auf der Tagesdistanz.

Nun gönne ich mir ein Bayerisches Abendessen und dann einen wohlverdienten Schlaf.


14 Juni 2013

Cédi on Tour 5 - Allgäu und Bayerisches Alpenvorland

In Lindau bei Regenwetter losgefahren. Aufgehört hat der Regen selbstverständlich erst bei Ankunft beim Gasthaus... Es war trotzdem ein schöner Einstieg in die hügelige Landschaft des Allgäus. Danach bin ich bei strahlendem Sonnenschein immer auf und ab bis Füssen gefahren. Inzwischen habe ich bereits gut 1500 Höhenmeter erklommen. Trotz Gepäck und Anhänger komme ich sehr gut voran. Gestern habe ich zudem den höchsten Punkt des Bodensee-Königssee Radweg bei 991 Metern erreicht. Jubelfoto durfte nicht fehlen.

In Füssen habe ich die beiden Märchenschlösser besichtigt (nur von aussen sonst kriegst du Japaneritis!).

Nun aber noch ein paar Eindrücke der letzten Tage:


Wenn´s obe schifft und unde seicht...


Bei Oberstaufen


In Rettenberg, südlichstes Brauereidorf Deutschlands gab´s selbstverständlich ein Engelswasser :-)


Höchsten Punkt erreicht oberhalb des Rottachsees und gleichzeitig...


...Übergang vom Allgäuerland....


...ins Alpenvorland Bayerns.


Nein bin nicht falsch abgebogen...


Neuschwanstein oberhalb Füssen



Was nimmt man nicht alles auf sich um ein Foto zu schiessen :-)

10 Juni 2013

Andi en bretagne - 5. teil

Von saint brieuc gings mit bus durch käffer nach lannion. Zeit für eine wanderung bis es mit dem bis weiter ging nach trebeurden in die jugi. Wurde dann sogleich von einer kleinen wandergruppe zu selbst eingesammelten muscheln eingeladen. Und das bei sonnenschein und blick auf die vorgelagerten inseln.
Am nächsten tag war ich auf einer geossen wanderung auf der ile grande. Zu beginn zusammen mit einem franzosenpaar. Nachts war ich gaaaanz alleine in der jugi. Es hat mich jedoch niemand in der pampa gefressen.
Heute gehts umständlich mit bus,bus und zug nach rennes in die jugi. Und morgen sehr wahrscheinlich zurück der süden ist ein andermal dran

Cédi on Tour 4 - Dauerregen

Stecke momentan in Lindau fest. Heute ist Dauerregen angesagt und es schifft wirklich wie die Sau. Habe meinen Aufenhalt um eine Nach verlängert. Morgen regnet es zwar immer noch aber weniger und im Verlaufe des Tages soll es aufhören. Also morgen geht es definitiv weiter.

09 Juni 2013

Cédi on Tour 3 - Lindau

Endlich Bilder :-)






Erstes Zmittag am Burgäschisee 3.6.2013




Aarwangen 3.6.2013




Klingnauer Stausee 4.6.2013




Los gehts nach schlafen im Stroh in Rietheim 5.6.2013




Am Rheinfall 5.6.2013

 
Yoshida habe ich in Kreuzlingen kennen gelernt, er fährt von München nach Marseille 7.6.2013




Zelten und Wäsche waschen in Überlingen 7.6.2013




Nach 350 km Bayern erreicht - Lindau am Bodensee 8.6.2013


Morgen geht es weiter ins Allgäu. Die Wetterprognosen sind nicht sehr ermunternd, aber wofür hat man eine gute Ausrüstung :-).





06 Juni 2013

Cédi on tour 2 - Bodensee

Wüüüüüüüüh....die Rentner mit ihren E-Bikes! Ich strample mit gut 40 Kilo Gepäck und die überholen mich so langsam mit ihren Hightech Bikes, dass sie dann beinahe mit den entgegenkommenden E-Bike-Rentner zusammenprallen... Ich stimme für "entweder strampeln oder mindestens 25 km/h", dann siehts wenigstens sportlich aus!

Heute habe ich wirklich fast nur ältere Leute auf dem Velo gesehen, ausser einem Australier, der ein Stück mit mir gefahren ist. Er ist auf dem Weg nach Italien.

Ich bin heute nur nach Kreuzlingen gefahren, aber bewusst. Mal ein bisschen schonen. In Konstanz konnte ich mich im Müller mit Reise-Kosmetik-Artikeln eindecken. Deutsche gibts in Konstanz fast keine mehr. Ich denke ich habe mit meiner Gemütlichkeit die eine oder andere gestresste Schweizer Hausfrau oder Rentnerin zum Verzweifeln gebracht....HA HA!

Heute teile ich das Zimmer in der Jugi mit einem Japaner, der mit dem Rad von München nach Marseille unterwegs ist und einer ziemlich gestressten Deutschen, welche den Jakobsweg marschiert. Ich hoffe sie findet dabei zu ihrer Ruhe, sonst weiss ich nicht wie sie die kommenden 2500 km durchstehen will :-)

Morgen gehts auf die Deutsche Seite vom Bodensee, möchte mal zelten, hoffe finde auf das Wochenende einen Platz.

Andi en bretagne - 3. teil

Keine ahnung wann ich das nächste mal WIFI habe, deshalb schreibe ich so oft ich kann.
Heute bin ich per bus von saint malo 1std mach mont saint michel gefahren. Echt der oberhammer und unbedingt zu empfehlen. Wunderbares wetter dazu! Und dann das ganze watt inkl treibsand. Deshalb nur mit führer. Ich habe mich nur auf festem grund bewegt. Jetzt bin ich verschwitzt und freue mich auf eine dusche. Dann wird gepackt für die weiterreise morgen früh nach saint brieuc mit aufenthalt in dinan.

05 Juni 2013

Cédi on Tour 1 - Aare, Rhein und Blauburgunder

Am Montag gings erneut los. Mit neuem Tourenrad und Anhänger, zuerst einmal durch die Schweiz. Zuerst der Aare nach bis nach Olten. Übernachtung im Velodach. Die schönsten Bauernhäuser gibts halt schon im Kanton Bern. Die Aare führt immer noch starkes Hochwasser, eindrücklich! Am zweiten Tag bin ich bei Brugg sogar ca. 10 Meter durch die Aare gefahren! Der Uferweg war noch überschwemmt. Es ging bis nach Koblenz zur Aaremündung in den Rhein, "We ä Schluck Wasser wosch, muesch itz dert härä!" :-) Übernachtet habe ich auf dem Bauernhof im Stroh bei Bad Zurzach. Natürlich gabs noch eine wohltuenden Sprung ins Wasser im Thermalbad.

Heute gabs den ersten Abstecher nach Deutschland und die ersten happigen Höhenmeter ins Klettgau und ins Blauburgunderland. Nach 20 Jahren habe ich wieder einmal meinen Heimatort Löhningen SH besucht. Der Abstecher (und einige zusätzliche Höhenmeter) zum Rheinfall haben sich gelohnt. Auch hier, viiiiel Wasser. Heute Übernachte ich in der Jugi in Stein am Rhein, morgen gibts eine kurze Etappe nach Kreuzlingen. Muss meine Beine schonen, danach will ich die deutsche Hälfte des Bodensees in Angriff nehmen.

Leider gibts keine Bilder. Stehe vor einem Internetterminal ohne USB Anschluss. Folgt aber, versprochen!

04 Juni 2013

Andi - en bretagne 2. teil

So! Heute bin ich nach weiteren 3 stunden zugfahrt in saint malo angekommen. Mega schön! Also nicht die zugfahrt, die war Sehr unSpektakulär. Aber die stadt, vor allem intra muros und das meer rundherum. Mein hotel ist urgemütlich mit blick auf den hafen. Mein bier konnte ich auch schon am meer geniessen.
Morgen gibts eine wanderung entlang dem meer und übermorgen einen abstecher nach mont saint michel. Und endlich werde ich dann auch mal das couchsurfen in anspruch nehmen und zwar in st brieuc.
So, brauche schlaf. Letzte nacht im hostel war ich mit abstand die leiseste..

03 Juni 2013

Andi en france - 1. teil

Juhui, bin wieder unterwegs und übe mit iPod zu schreiben. Ja, ich werde doch noch modern.
Auf  jeden fall bin ich in Paris. Morgen geht es weiter nach St Malo in der Bretagne. Das bahnticket habe ich mir mit einer Stunde anstehen verdient.
das Wetter hier ist toll, aber ansonsten ist es eher einsam in einer Stadt alleine. Hier im Hostel liegen Leichen rum und sonstige Kreaturen.
To be Continued... :-)
Paris-Gare de Lyon an12:37

01 Juni 2013

Neustart

Vielen Dank für all eure Rückmeldungen und guten Wünsche! Wir lassen uns nicht so schnell unterkriegen. Hamburg haben wir genossen. Den Hafen, die alte Speicherstadt und natürlich auch die Reeperbahn besucht. Ein Musical durfte selbstverständlich auch nicht fehlen, "Tarzan" war einfach toll! Sehr empfehlenswert!

Dann ging es erstmal heimwärts, leider ohne Tandem, wir mussten es in Groningen lassen. R.I.P, nein, nein, wir haben es zwar stehen lassen müssen, aber im veloverrückten Holland wird es einen würdigen neuen Besitzer finden.

Dem Knie geht es besser und der Arzt hat grünes Licht gegeben. Am Montag geht es weiter aber in verschiedene Richtungen. Mehr sei dazu nicht gesagt, News gibts aber ab sofort wieder auf dem Blog :-).

17 Mai 2013

Tandemtrip 2013 - Abbruch

Wegen Knieproblem mussten wir leider unser Tandem auf der Strecke lassen. Eventuell koennen wir es heute noch zum Spotpreis verkaufen. Wir sind in der Stadt Groningen gestrandet. Die Leute sind super nett und hilfsbereit. Am Sonntag geht es per Bahn nach Hamburg. Diese Stadt lassen wir uns nicht nehmen und bleiben einige Tage. Dann sehen wir weiter...

11 Mai 2013

Tandemtrip 2013 - 7. Amsterdam-Insel Texel

Nach sonnigen Tagen in Amsterdam ging's los. Zuerst Richtung Kueste nach Harlem. Die Landschaft ist sehr abwechslungsreich. Keine 20 km noerdlich  verlaeuft durchgehend von Amsterdam bis zur Kueste der Nordseekanal mit kilometerlangen Hafen- und Industrieanlagen. Wir merkten davon nichts und sind friedlich durch Moor- und Deichlandschaft, sowie Landwirtschaftsgebiete geradelt. In Harlem gabs einen Kaffeehalt und dann ging es nordwaerts in die Duenen. Nach 55 kilometer haben wir auf dem riesigen (!) Campingplatz Bakken noch rechtzeitig vor dem Regen unser Zelt aufgestellt.

Am naechsten morgen ging es erstmals 20 Kilometer auf und ab durch die Duenen. Die Highlandrinder mit Kaelbern haben wir elegant umkurvt, klingeln bringt da gar nichts... Ab Camperduin gings dann schnell vorwaerts. Im Schutz des Hondsbossche Zeewering Deich und mit Rueckenwind gings ab wie die Post vorbei an wunderschoenen Blumenfeldern bis Calantsoog zum Minicampingplatz. Die Nacht war stuermisch und morgens um 5 haben wir beim Notabbau des Nachbarzeltes mitgeholfen. Unseres war natuerlich der Fels in der Brandung :-) Z Andi isch aebe scho ae Zaeutlibouerin!

Der dritte Tag war grau und leicht regnerisch, aber wir hatten immer noch Rueckenwind. Die Duenenlandschaft bis Den Helder ist der Hammer. Ganz eindruecklich war die kilometerlange Fahrt auf dem Deich, links die stuermische Nordsee, rechts die Duenen, bis zum Hafen von Den Helder.

Die Insel Texel ist einfach Flach und windig und hat kilometerlange Straende mit einer Milliarde angespuelten Muscheln und einem kleinen Krebschen, dass sich schwubsdiwubs bei unserem Anblick im Sand vergrub und nicht wieder hervorkam.
Besonders erwaehnen moechten wir den Alkohol: Texels Bier und Texelkruiterlikoer :-)

Morgen geht's auf die Faehre zur Insel Vlieland. Wir hoffen, beim naechsten mal einen besseren PC zu erwischen damit wir euch mehr Bilder zeigen koennen.


Auf dem Deich vor Den Helder

Noerdliche Spitze von Texel

07 Mai 2013

Tandemtrip 2013 - 6. Amsterdam

Nach unserer Reise im (Schlaf)wagen (leider ohne Schlaf), sind wir mit unserem Doppel-fiets durch Amsterdam auf der Suche nach unserem B&B gekurvt. Nur soviel zum Farhrstil der Hollaender: Sie fahren Fahrrad, wie die Italiener autofahren.... Nun gut, wir habens ueberstanden und konnten 2 volle Tage bei sommerlichen Temperaturen in der Stadt verbringen. Morgen geht's an die Nordsee.

Anbei ein paar Eindruecke aus Amsterdam....  




05 Mai 2013

Tandemtrip 2013 - 5. We are ready...to go

Now it's time, we are ready. Our apartment is ready for our roomer. Cupboards are empty, clothes, personal stuff are stored and everything is cleaned up. As of we were moving :-).

The luggage is also ready. Unbelievable, 7 bags for all clothes and materials for 3 months. That's downsizing!



Do you remember how much material it was?  Tandemtrip 2013 - 1. Materialcheck

Yesterday I decided to change the rear tire of our Tandem. Last minute pit stop. The old one was not 100% ok, a bit brittle. But I prefer to do it now. The first breakdown will certainly come, but it don't have to be a tire, i prefer the tube first!

And now it's the biggest challenge before travelling, waiting for departure! If I can't stand it, there is another tire i can change on the Tandem :-).

27 April 2013

1778 Probleme - aber mein Laptop funktioniert doch tiptop...?

Ich bin sehr zufrieden mit meinem Sony Vaio. Er funktioniert einwandfrei, fährt schnell hoch, keine Aussetzer, keine Abstürze, selten ein Verbindungsproblem mit dem W-Lan. Deshalb hatte ich heute eine kleinen Schoch als ich das Wartungsprogramm laufen lies und die Festplattenbereinigung 1778 Probleme anzeigte!



Keine Ahnung was für Probleme es waren, aber sie waren schwubsdiwubs in ca. 15 Minuten alle bereinigt. Eben, mein Vaio funktioniert einwandfrei :-).

22 April 2013

Tandemtrip 2013 - 4. Hauptprobe

Am Sonntag sind wir mit fast allem Gepäck eine Proberunde gefahren. Ich schätze mal 40 kilo, inkl. Anhänger waren es schon. Eine echte Herausforderung beim Lenken, langsam fahren ist schwierig. Macht nichts, wir fahren sowieso immer gut 30 km/h. HA HA...ein Schenkelklopfer!

Erstaunlich ist jedoch, dass man das Gewicht des Anhängers nicht wirklich spürt, der fährt einfach brav hinterher.

Wir waren mit einem guten 16km/h Schnitt unterwegs, was in etwa unseren Erwartungen entspricht. So kommen wir ganz sicher auf die berechneten 60 km pro Tag.

Sind wir nun bereit? Keine Ahnung was ich jetzt schreiben soll, es kommt wie es kommt und darum geht's ja auch. Wieso fährt man sonst mit dem Tandem 3 Monate lang durch halb Europa?

13 Tage to go, dann ist es soweit. Nicht vergessen, für diejenigen die uns beim Einladen in den City Night Line helfen wollen :-) Abfahrt ist am 05..05.2013 um 20:42 am Zürich HB.


02 April 2013

Tandemtrip 2013 - 3. Rallarvegen ja oder nein

Wir möchten uns nicht zu stark verplanen. Die grobe Route ist aber definiert. Amsterdam - Inseln Texel und Vlieland - Leer - Cuxhaven - Brunsbüttel - Kiel - Oslo - Larvik - Geilo - Bergen - Stavanger - Hirtshals - Kobenhagen.

Holland, Deutschland und Dänemark können wir ruhig ohne grosse Planung angehen. Ausgeschilderte Radwege gibts dort in Hülle und Fülle, inkl. Kartenmaterial und Übernachtungsmöglichkeiten findet man auch problemlos.

Norwegen ist da ein ganz anderes Pflaster. Zwar gibt es offizielle Radwege, jedoch kein eingentliches Radwegenetz. Wir werden uns vor Ort erkundigen müssen und auch Ad-hoc entscheiden. Eine wunderschöne Gegend, welche mit dem Fahrrad erkundet werden kann ist die Hardangervidda. Von Geilo bis Flam verläuft der berühmte Rallarvegen. Ein ca. 100 km langer Fahrradweg, welcher durch eine von Gletscher geformte Landschaft auf 1000 M.ü.M führt. Und 1000 Meter in Norwegen, bedeuten ca. 2000 Meter bei uns, was Flora, Fauna, Meteo und Geologie betrifft. Der Rallarvegen ist nicht asphaltiert und einige Teilstücke mit einem Tandem kaum passierbar. Das erste Teilstück von Geilo bis Finse könnten wir jedoch wagen. Evtl, müssten wir dazu in Oslo andere Pneus aufziehen und die Felgen verstärken.



Entscheidend wird schlussendlich das Wetter in den nächsten zwei Monaten sein und das Wetter im Juni, wenn wir dort sind. Aktuell herrscht noch tiefer Winter und bis zum 10. April melden die Meteorologen von Pfäffikon bis Norwegen keine grösseren Temperaturanstiege. Was danach kommt steht in den Sternen.

Also drückt uns alle die Daumen und bestellt mit uns warmes Wetter und Sonnenschein, damit der Rallarvegen bis Mitte Juni Schneefrei ist.

Vielen Dank für Eure Unterstützung!

25 März 2013

Tandemtrip 2013 - 2. Velocheck, Wohnungsputz, Outdoor-Küchen-Experimente

Noch 41 Tage bis zur Abreise. Der Tag X kommt näher. Ende Februar haben wir das Tandem im Veloplus voll ausrüsten lassen. Gepäckträger vorne, Anhänger, ergonomische Griffe, Velocomputer, Anhänger, ausserdem haben wir Vorder- und Hinterradtaschen, Lenkertasche, Gepäckträgertasche und Rahmentaschen gekauft. Zusammen mit der Anhängertasche haben wir nun ein Packvolumen von ca. 160 Liter was optimal ist. Wir haben nach der Einkaufstour noch gut 2 Stunden in der Veloplus-Kundenwerkstatt verbracht um alles zu montieren, verschrauben, justieren.



Inzwischen war das Tandem auch im Service. Letztes Wochenende habe ich noch die Taschen eingestellt, Velocomputer montiert und eingestellt und kleinere Montagearbeiten vorgenommen. Das Velo ist nun fit für unseren Trip durch Nordeuropa.




Die Vorbereitungen sind jedoch noch lange nicht abgeschlossen. Da wir eine Untermieterin haben, muss die Wohnung noch teilweise geräumt und geputzt werden. Da haben wir noch Arbeit vor uns, aber es geht voran. Fenster sind zu 2/3 geputzt, Küche auch bis zur Hälfte und einige Habseligkeiten haben wir bereits in Kartons verstaut.

Und auch die Einkaufsliste ist auf ein Minimum geschrumpft:

- 2 Ersatzschläuche
- 1 Merino Leibchen
- 2 Ordnungsbeutel
- 1 Gaskartusche
- 1 Ersatzspeicherkarte für Fotoapparat

Vielleicht kommt dann doch noch das Eine oder Andere dazu :-).

Aktuell probieren wir auch diverse einfache Gerichte aus: Brot aus der Pfanne (Bannock), Eintöpfe, einfache Frühstücksvarianten mit Haferflocken, Früchten, Nüssen etc. Als wir letztes Mal durch Irland getrampt sind, war die Küche nicht auf hohem Niveau. Das möchten wir dieses Mal verbessern.

Als Grundnahrungsmittel ist Bannock aber wirklich unser Favorit:

Mehl, Salz, Wasser (wenn vorhanden Hefe oder Backpulver). Zuerst alles trocken vermischen, anschliessend mit soviel Wasser gründlich verkneten bis ein weicher, nicht klebender Teig entsteht. Fladen formen und in wenig Öl oder Fett in der Pfanne beidseitig backen.



Genial an Bannock ist, dass man es in x-hundert Variationen herstellen kann: mit diversem Mehl, Haferflocken, Hirse, Kleie, gemischt mit Nüssen, Früchten, Speck oder Schinken, diversen Kernen, Milchpulver, Honig, Sirup.... Der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt. Und wer glaubt in der Outdoor Küche gebe es keine haute cuisine, der irrt. Wir werden uns sicher einige Male nach einer langen Fahrt an einer Outdoor Pizza genüsslich tun. Mehr wird zum jetzigen Zeitpunkt nicht verraten.