10 Juni 2013
Cédi on Tour 4 - Dauerregen
Stecke momentan in Lindau fest. Heute ist Dauerregen angesagt und es schifft wirklich wie die Sau. Habe meinen Aufenhalt um eine Nach verlängert. Morgen regnet es zwar immer noch aber weniger und im Verlaufe des Tages soll es aufhören. Also morgen geht es definitiv weiter.
09 Juni 2013
Cédi on Tour 3 - Lindau
Erstes Zmittag am Burgäschisee 3.6.2013
Aarwangen 3.6.2013
Klingnauer Stausee 4.6.2013
Los gehts nach schlafen im Stroh in Rietheim 5.6.2013
Am Rheinfall 5.6.2013
Yoshida habe ich in Kreuzlingen kennen gelernt, er fährt von München nach Marseille 7.6.2013
Zelten und Wäsche waschen in Überlingen 7.6.2013
Nach 350 km Bayern erreicht - Lindau am Bodensee 8.6.2013
Morgen geht es weiter ins Allgäu. Die Wetterprognosen sind nicht sehr ermunternd, aber wofür hat man eine gute Ausrüstung :-).
06 Juni 2013
Cédi on tour 2 - Bodensee
Wüüüüüüüüh....die Rentner mit ihren E-Bikes! Ich strample mit gut 40 Kilo Gepäck und die überholen mich so langsam mit ihren Hightech Bikes, dass sie dann beinahe mit den entgegenkommenden E-Bike-Rentner zusammenprallen... Ich stimme für "entweder strampeln oder mindestens 25 km/h", dann siehts wenigstens sportlich aus!
Heute habe ich wirklich fast nur ältere Leute auf dem Velo gesehen, ausser einem Australier, der ein Stück mit mir gefahren ist. Er ist auf dem Weg nach Italien.
Ich bin heute nur nach Kreuzlingen gefahren, aber bewusst. Mal ein bisschen schonen. In Konstanz konnte ich mich im Müller mit Reise-Kosmetik-Artikeln eindecken. Deutsche gibts in Konstanz fast keine mehr. Ich denke ich habe mit meiner Gemütlichkeit die eine oder andere gestresste Schweizer Hausfrau oder Rentnerin zum Verzweifeln gebracht....HA HA!
Heute teile ich das Zimmer in der Jugi mit einem Japaner, der mit dem Rad von München nach Marseille unterwegs ist und einer ziemlich gestressten Deutschen, welche den Jakobsweg marschiert. Ich hoffe sie findet dabei zu ihrer Ruhe, sonst weiss ich nicht wie sie die kommenden 2500 km durchstehen will :-)
Morgen gehts auf die Deutsche Seite vom Bodensee, möchte mal zelten, hoffe finde auf das Wochenende einen Platz.
Heute habe ich wirklich fast nur ältere Leute auf dem Velo gesehen, ausser einem Australier, der ein Stück mit mir gefahren ist. Er ist auf dem Weg nach Italien.
Ich bin heute nur nach Kreuzlingen gefahren, aber bewusst. Mal ein bisschen schonen. In Konstanz konnte ich mich im Müller mit Reise-Kosmetik-Artikeln eindecken. Deutsche gibts in Konstanz fast keine mehr. Ich denke ich habe mit meiner Gemütlichkeit die eine oder andere gestresste Schweizer Hausfrau oder Rentnerin zum Verzweifeln gebracht....HA HA!
Heute teile ich das Zimmer in der Jugi mit einem Japaner, der mit dem Rad von München nach Marseille unterwegs ist und einer ziemlich gestressten Deutschen, welche den Jakobsweg marschiert. Ich hoffe sie findet dabei zu ihrer Ruhe, sonst weiss ich nicht wie sie die kommenden 2500 km durchstehen will :-)
Morgen gehts auf die Deutsche Seite vom Bodensee, möchte mal zelten, hoffe finde auf das Wochenende einen Platz.
Andi en bretagne - 3. teil
Keine ahnung wann ich das nächste mal WIFI habe, deshalb schreibe ich so oft ich kann.
Heute bin ich per bus von saint malo 1std mach mont saint michel gefahren. Echt der oberhammer und unbedingt zu empfehlen. Wunderbares wetter dazu! Und dann das ganze watt inkl treibsand. Deshalb nur mit führer. Ich habe mich nur auf festem grund bewegt. Jetzt bin ich verschwitzt und freue mich auf eine dusche. Dann wird gepackt für die weiterreise morgen früh nach saint brieuc mit aufenthalt in dinan.
Heute bin ich per bus von saint malo 1std mach mont saint michel gefahren. Echt der oberhammer und unbedingt zu empfehlen. Wunderbares wetter dazu! Und dann das ganze watt inkl treibsand. Deshalb nur mit führer. Ich habe mich nur auf festem grund bewegt. Jetzt bin ich verschwitzt und freue mich auf eine dusche. Dann wird gepackt für die weiterreise morgen früh nach saint brieuc mit aufenthalt in dinan.
05 Juni 2013
Cédi on Tour 1 - Aare, Rhein und Blauburgunder
Am Montag gings erneut los. Mit neuem Tourenrad und Anhänger, zuerst einmal durch die Schweiz. Zuerst der Aare nach bis nach Olten. Übernachtung im Velodach. Die schönsten Bauernhäuser gibts halt schon im Kanton Bern. Die Aare führt immer noch starkes Hochwasser, eindrücklich! Am zweiten Tag bin ich bei Brugg sogar ca. 10 Meter durch die Aare gefahren! Der Uferweg war noch überschwemmt. Es ging bis nach Koblenz zur Aaremündung in den Rhein, "We ä Schluck Wasser wosch, muesch itz dert härä!" :-) Übernachtet habe ich auf dem Bauernhof im Stroh bei Bad Zurzach. Natürlich gabs noch eine wohltuenden Sprung ins Wasser im Thermalbad.
Heute gabs den ersten Abstecher nach Deutschland und die ersten happigen Höhenmeter ins Klettgau und ins Blauburgunderland. Nach 20 Jahren habe ich wieder einmal meinen Heimatort Löhningen SH besucht. Der Abstecher (und einige zusätzliche Höhenmeter) zum Rheinfall haben sich gelohnt. Auch hier, viiiiel Wasser. Heute Übernachte ich in der Jugi in Stein am Rhein, morgen gibts eine kurze Etappe nach Kreuzlingen. Muss meine Beine schonen, danach will ich die deutsche Hälfte des Bodensees in Angriff nehmen.
Leider gibts keine Bilder. Stehe vor einem Internetterminal ohne USB Anschluss. Folgt aber, versprochen!
Heute gabs den ersten Abstecher nach Deutschland und die ersten happigen Höhenmeter ins Klettgau und ins Blauburgunderland. Nach 20 Jahren habe ich wieder einmal meinen Heimatort Löhningen SH besucht. Der Abstecher (und einige zusätzliche Höhenmeter) zum Rheinfall haben sich gelohnt. Auch hier, viiiiel Wasser. Heute Übernachte ich in der Jugi in Stein am Rhein, morgen gibts eine kurze Etappe nach Kreuzlingen. Muss meine Beine schonen, danach will ich die deutsche Hälfte des Bodensees in Angriff nehmen.
Leider gibts keine Bilder. Stehe vor einem Internetterminal ohne USB Anschluss. Folgt aber, versprochen!
04 Juni 2013
Andi - en bretagne 2. teil
So! Heute bin ich nach weiteren 3 stunden zugfahrt in saint malo angekommen. Mega schön! Also nicht die zugfahrt, die war Sehr unSpektakulär. Aber die stadt, vor allem intra muros und das meer rundherum. Mein hotel ist urgemütlich mit blick auf den hafen. Mein bier konnte ich auch schon am meer geniessen.
Morgen gibts eine wanderung entlang dem meer und übermorgen einen abstecher nach mont saint michel. Und endlich werde ich dann auch mal das couchsurfen in anspruch nehmen und zwar in st brieuc.
So, brauche schlaf. Letzte nacht im hostel war ich mit abstand die leiseste..
Morgen gibts eine wanderung entlang dem meer und übermorgen einen abstecher nach mont saint michel. Und endlich werde ich dann auch mal das couchsurfen in anspruch nehmen und zwar in st brieuc.
So, brauche schlaf. Letzte nacht im hostel war ich mit abstand die leiseste..
03 Juni 2013
Andi en france - 1. teil
Juhui, bin wieder unterwegs und übe mit iPod zu schreiben. Ja, ich werde doch noch modern.
Auf jeden fall bin ich in Paris. Morgen geht es weiter nach St Malo in der Bretagne. Das bahnticket habe ich mir mit einer Stunde anstehen verdient.
das Wetter hier ist toll, aber ansonsten ist es eher einsam in einer Stadt alleine. Hier im Hostel liegen Leichen rum und sonstige Kreaturen.
To be Continued... :-)
Auf jeden fall bin ich in Paris. Morgen geht es weiter nach St Malo in der Bretagne. Das bahnticket habe ich mir mit einer Stunde anstehen verdient.
das Wetter hier ist toll, aber ansonsten ist es eher einsam in einer Stadt alleine. Hier im Hostel liegen Leichen rum und sonstige Kreaturen.
To be Continued... :-)
| Umgebungskarte: Paris-Gare de Lyon | Paris-Gare de Lyon | an | 12:37 | |
01 Juni 2013
Neustart
Vielen Dank für all eure Rückmeldungen und guten Wünsche! Wir lassen uns nicht so schnell unterkriegen. Hamburg haben wir genossen. Den Hafen, die alte Speicherstadt und natürlich auch die Reeperbahn besucht. Ein Musical durfte selbstverständlich auch nicht fehlen, "Tarzan" war einfach toll! Sehr empfehlenswert!
Dann ging es erstmal heimwärts, leider ohne Tandem, wir mussten es in Groningen lassen. R.I.P, nein, nein, wir haben es zwar stehen lassen müssen, aber im veloverrückten Holland wird es einen würdigen neuen Besitzer finden.
Dem Knie geht es besser und der Arzt hat grünes Licht gegeben. Am Montag geht es weiter aber in verschiedene Richtungen. Mehr sei dazu nicht gesagt, News gibts aber ab sofort wieder auf dem Blog :-).
Dann ging es erstmal heimwärts, leider ohne Tandem, wir mussten es in Groningen lassen. R.I.P, nein, nein, wir haben es zwar stehen lassen müssen, aber im veloverrückten Holland wird es einen würdigen neuen Besitzer finden.
Dem Knie geht es besser und der Arzt hat grünes Licht gegeben. Am Montag geht es weiter aber in verschiedene Richtungen. Mehr sei dazu nicht gesagt, News gibts aber ab sofort wieder auf dem Blog :-).
17 Mai 2013
Tandemtrip 2013 - Abbruch
Wegen Knieproblem mussten wir leider unser Tandem auf der Strecke lassen. Eventuell koennen wir es heute noch zum Spotpreis verkaufen. Wir sind in der Stadt Groningen gestrandet. Die Leute sind super nett und hilfsbereit. Am Sonntag geht es per Bahn nach Hamburg. Diese Stadt lassen wir uns nicht nehmen und bleiben einige Tage. Dann sehen wir weiter...
11 Mai 2013
Tandemtrip 2013 - 7. Amsterdam-Insel Texel
Nach sonnigen Tagen in Amsterdam ging's los. Zuerst Richtung Kueste nach Harlem. Die Landschaft ist sehr abwechslungsreich. Keine 20 km noerdlich verlaeuft durchgehend von Amsterdam bis zur Kueste der Nordseekanal mit kilometerlangen Hafen- und Industrieanlagen. Wir merkten davon nichts und sind friedlich durch Moor- und Deichlandschaft, sowie Landwirtschaftsgebiete geradelt. In Harlem gabs einen Kaffeehalt und dann ging es nordwaerts in die Duenen. Nach 55 kilometer haben wir auf dem riesigen (!) Campingplatz Bakken noch rechtzeitig vor dem Regen unser Zelt aufgestellt.
Am naechsten morgen ging es erstmals 20 Kilometer auf und ab durch die Duenen. Die Highlandrinder mit Kaelbern haben wir elegant umkurvt, klingeln bringt da gar nichts... Ab Camperduin gings dann schnell vorwaerts. Im Schutz des Hondsbossche Zeewering Deich und mit Rueckenwind gings ab wie die Post vorbei an wunderschoenen Blumenfeldern bis Calantsoog zum Minicampingplatz. Die Nacht war stuermisch und morgens um 5 haben wir beim Notabbau des Nachbarzeltes mitgeholfen. Unseres war natuerlich der Fels in der Brandung :-) Z Andi isch aebe scho ae Zaeutlibouerin!
Der dritte Tag war grau und leicht regnerisch, aber wir hatten immer noch Rueckenwind. Die Duenenlandschaft bis Den Helder ist der Hammer. Ganz eindruecklich war die kilometerlange Fahrt auf dem Deich, links die stuermische Nordsee, rechts die Duenen, bis zum Hafen von Den Helder.
Die Insel Texel ist einfach Flach und windig und hat kilometerlange Straende mit einer Milliarde angespuelten Muscheln und einem kleinen Krebschen, dass sich schwubsdiwubs bei unserem Anblick im Sand vergrub und nicht wieder hervorkam.
Besonders erwaehnen moechten wir den Alkohol: Texels Bier und Texelkruiterlikoer :-)
Morgen geht's auf die Faehre zur Insel Vlieland. Wir hoffen, beim naechsten mal einen besseren PC zu erwischen damit wir euch mehr Bilder zeigen koennen.
Am naechsten morgen ging es erstmals 20 Kilometer auf und ab durch die Duenen. Die Highlandrinder mit Kaelbern haben wir elegant umkurvt, klingeln bringt da gar nichts... Ab Camperduin gings dann schnell vorwaerts. Im Schutz des Hondsbossche Zeewering Deich und mit Rueckenwind gings ab wie die Post vorbei an wunderschoenen Blumenfeldern bis Calantsoog zum Minicampingplatz. Die Nacht war stuermisch und morgens um 5 haben wir beim Notabbau des Nachbarzeltes mitgeholfen. Unseres war natuerlich der Fels in der Brandung :-) Z Andi isch aebe scho ae Zaeutlibouerin!
Der dritte Tag war grau und leicht regnerisch, aber wir hatten immer noch Rueckenwind. Die Duenenlandschaft bis Den Helder ist der Hammer. Ganz eindruecklich war die kilometerlange Fahrt auf dem Deich, links die stuermische Nordsee, rechts die Duenen, bis zum Hafen von Den Helder.
Die Insel Texel ist einfach Flach und windig und hat kilometerlange Straende mit einer Milliarde angespuelten Muscheln und einem kleinen Krebschen, dass sich schwubsdiwubs bei unserem Anblick im Sand vergrub und nicht wieder hervorkam.
Besonders erwaehnen moechten wir den Alkohol: Texels Bier und Texelkruiterlikoer :-)
Morgen geht's auf die Faehre zur Insel Vlieland. Wir hoffen, beim naechsten mal einen besseren PC zu erwischen damit wir euch mehr Bilder zeigen koennen.
Auf dem Deich vor Den Helder
Noerdliche Spitze von Texel
07 Mai 2013
Tandemtrip 2013 - 6. Amsterdam
Nach unserer Reise im (Schlaf)wagen (leider ohne Schlaf), sind wir mit unserem Doppel-fiets durch Amsterdam auf der Suche nach unserem B&B gekurvt. Nur soviel zum Farhrstil der Hollaender: Sie fahren Fahrrad, wie die Italiener autofahren.... Nun gut, wir habens ueberstanden und konnten 2 volle Tage bei sommerlichen Temperaturen in der Stadt verbringen. Morgen geht's an die Nordsee.
Anbei ein paar Eindruecke aus Amsterdam....
Anbei ein paar Eindruecke aus Amsterdam....
05 Mai 2013
Tandemtrip 2013 - 5. We are ready...to go
Now it's time, we are ready. Our apartment is ready for our roomer. Cupboards are empty, clothes, personal stuff are stored and everything is cleaned up. As of we were moving :-).
The luggage is also ready. Unbelievable, 7 bags for all clothes and materials for 3 months. That's downsizing!
Do you remember how much material it was? Tandemtrip 2013 - 1. Materialcheck
Yesterday I decided to change the rear tire of our Tandem. Last minute pit stop. The old one was not 100% ok, a bit brittle. But I prefer to do it now. The first breakdown will certainly come, but it don't have to be a tire, i prefer the tube first!
And now it's the biggest challenge before travelling, waiting for departure! If I can't stand it, there is another tire i can change on the Tandem :-).
The luggage is also ready. Unbelievable, 7 bags for all clothes and materials for 3 months. That's downsizing!
Do you remember how much material it was? Tandemtrip 2013 - 1. Materialcheck
Yesterday I decided to change the rear tire of our Tandem. Last minute pit stop. The old one was not 100% ok, a bit brittle. But I prefer to do it now. The first breakdown will certainly come, but it don't have to be a tire, i prefer the tube first!
And now it's the biggest challenge before travelling, waiting for departure! If I can't stand it, there is another tire i can change on the Tandem :-).
27 April 2013
1778 Probleme - aber mein Laptop funktioniert doch tiptop...?
Keine Ahnung was für Probleme es waren, aber sie waren schwubsdiwubs in ca. 15 Minuten alle bereinigt. Eben, mein Vaio funktioniert einwandfrei :-).
22 April 2013
Tandemtrip 2013 - 4. Hauptprobe
Am Sonntag sind wir mit fast allem Gepäck eine Proberunde gefahren. Ich schätze mal 40 kilo, inkl. Anhänger waren es schon. Eine echte Herausforderung beim Lenken, langsam fahren ist schwierig. Macht nichts, wir fahren sowieso immer gut 30 km/h. HA HA...ein Schenkelklopfer!
Erstaunlich ist jedoch, dass man das Gewicht des Anhängers nicht wirklich spürt, der fährt einfach brav hinterher.
Wir waren mit einem guten 16km/h Schnitt unterwegs, was in etwa unseren Erwartungen entspricht. So kommen wir ganz sicher auf die berechneten 60 km pro Tag.
Sind wir nun bereit? Keine Ahnung was ich jetzt schreiben soll, es kommt wie es kommt und darum geht's ja auch. Wieso fährt man sonst mit dem Tandem 3 Monate lang durch halb Europa?
13 Tage to go, dann ist es soweit. Nicht vergessen, für diejenigen die uns beim Einladen in den City Night Line helfen wollen :-) Abfahrt ist am 05..05.2013 um 20:42 am Zürich HB.
Erstaunlich ist jedoch, dass man das Gewicht des Anhängers nicht wirklich spürt, der fährt einfach brav hinterher.
Wir waren mit einem guten 16km/h Schnitt unterwegs, was in etwa unseren Erwartungen entspricht. So kommen wir ganz sicher auf die berechneten 60 km pro Tag.
Sind wir nun bereit? Keine Ahnung was ich jetzt schreiben soll, es kommt wie es kommt und darum geht's ja auch. Wieso fährt man sonst mit dem Tandem 3 Monate lang durch halb Europa?
13 Tage to go, dann ist es soweit. Nicht vergessen, für diejenigen die uns beim Einladen in den City Night Line helfen wollen :-) Abfahrt ist am 05..05.2013 um 20:42 am Zürich HB.
02 April 2013
Tandemtrip 2013 - 3. Rallarvegen ja oder nein
Wir möchten uns nicht zu stark verplanen. Die grobe Route ist aber definiert. Amsterdam - Inseln Texel und Vlieland - Leer - Cuxhaven - Brunsbüttel - Kiel - Oslo - Larvik - Geilo - Bergen - Stavanger - Hirtshals - Kobenhagen.
Holland, Deutschland und Dänemark können wir ruhig ohne grosse Planung angehen. Ausgeschilderte Radwege gibts dort in Hülle und Fülle, inkl. Kartenmaterial und Übernachtungsmöglichkeiten findet man auch problemlos.
Norwegen ist da ein ganz anderes Pflaster. Zwar gibt es offizielle Radwege, jedoch kein eingentliches Radwegenetz. Wir werden uns vor Ort erkundigen müssen und auch Ad-hoc entscheiden. Eine wunderschöne Gegend, welche mit dem Fahrrad erkundet werden kann ist die Hardangervidda. Von Geilo bis Flam verläuft der berühmte Rallarvegen. Ein ca. 100 km langer Fahrradweg, welcher durch eine von Gletscher geformte Landschaft auf 1000 M.ü.M führt. Und 1000 Meter in Norwegen, bedeuten ca. 2000 Meter bei uns, was Flora, Fauna, Meteo und Geologie betrifft. Der Rallarvegen ist nicht asphaltiert und einige Teilstücke mit einem Tandem kaum passierbar. Das erste Teilstück von Geilo bis Finse könnten wir jedoch wagen. Evtl, müssten wir dazu in Oslo andere Pneus aufziehen und die Felgen verstärken.
Entscheidend wird schlussendlich das Wetter in den nächsten zwei Monaten sein und das Wetter im Juni, wenn wir dort sind. Aktuell herrscht noch tiefer Winter und bis zum 10. April melden die Meteorologen von Pfäffikon bis Norwegen keine grösseren Temperaturanstiege. Was danach kommt steht in den Sternen.
Also drückt uns alle die Daumen und bestellt mit uns warmes Wetter und Sonnenschein, damit der Rallarvegen bis Mitte Juni Schneefrei ist.
Vielen Dank für Eure Unterstützung!
Holland, Deutschland und Dänemark können wir ruhig ohne grosse Planung angehen. Ausgeschilderte Radwege gibts dort in Hülle und Fülle, inkl. Kartenmaterial und Übernachtungsmöglichkeiten findet man auch problemlos.
Norwegen ist da ein ganz anderes Pflaster. Zwar gibt es offizielle Radwege, jedoch kein eingentliches Radwegenetz. Wir werden uns vor Ort erkundigen müssen und auch Ad-hoc entscheiden. Eine wunderschöne Gegend, welche mit dem Fahrrad erkundet werden kann ist die Hardangervidda. Von Geilo bis Flam verläuft der berühmte Rallarvegen. Ein ca. 100 km langer Fahrradweg, welcher durch eine von Gletscher geformte Landschaft auf 1000 M.ü.M führt. Und 1000 Meter in Norwegen, bedeuten ca. 2000 Meter bei uns, was Flora, Fauna, Meteo und Geologie betrifft. Der Rallarvegen ist nicht asphaltiert und einige Teilstücke mit einem Tandem kaum passierbar. Das erste Teilstück von Geilo bis Finse könnten wir jedoch wagen. Evtl, müssten wir dazu in Oslo andere Pneus aufziehen und die Felgen verstärken.
Entscheidend wird schlussendlich das Wetter in den nächsten zwei Monaten sein und das Wetter im Juni, wenn wir dort sind. Aktuell herrscht noch tiefer Winter und bis zum 10. April melden die Meteorologen von Pfäffikon bis Norwegen keine grösseren Temperaturanstiege. Was danach kommt steht in den Sternen.
Also drückt uns alle die Daumen und bestellt mit uns warmes Wetter und Sonnenschein, damit der Rallarvegen bis Mitte Juni Schneefrei ist.
Vielen Dank für Eure Unterstützung!
25 März 2013
Tandemtrip 2013 - 2. Velocheck, Wohnungsputz, Outdoor-Küchen-Experimente
Noch 41 Tage bis zur Abreise. Der Tag X kommt näher. Ende Februar haben wir das Tandem im Veloplus voll ausrüsten lassen. Gepäckträger vorne, Anhänger, ergonomische Griffe, Velocomputer, Anhänger, ausserdem haben wir Vorder- und Hinterradtaschen, Lenkertasche, Gepäckträgertasche und Rahmentaschen gekauft. Zusammen mit der Anhängertasche haben wir nun ein Packvolumen von ca. 160 Liter was optimal ist. Wir haben nach der Einkaufstour noch gut 2 Stunden in der Veloplus-Kundenwerkstatt verbracht um alles zu montieren, verschrauben, justieren.
Inzwischen war das Tandem auch im Service. Letztes Wochenende habe ich noch die Taschen eingestellt, Velocomputer montiert und eingestellt und kleinere Montagearbeiten vorgenommen. Das Velo ist nun fit für unseren Trip durch Nordeuropa.
Die Vorbereitungen sind jedoch noch lange nicht abgeschlossen. Da wir eine Untermieterin haben, muss die Wohnung noch teilweise geräumt und geputzt werden. Da haben wir noch Arbeit vor uns, aber es geht voran. Fenster sind zu 2/3 geputzt, Küche auch bis zur Hälfte und einige Habseligkeiten haben wir bereits in Kartons verstaut.
Und auch die Einkaufsliste ist auf ein Minimum geschrumpft:
- 2 Ersatzschläuche
- 1 Merino Leibchen
- 2 Ordnungsbeutel
- 1 Gaskartusche
- 1 Ersatzspeicherkarte für Fotoapparat
Vielleicht kommt dann doch noch das Eine oder Andere dazu :-).
Aktuell probieren wir auch diverse einfache Gerichte aus: Brot aus der Pfanne (Bannock), Eintöpfe, einfache Frühstücksvarianten mit Haferflocken, Früchten, Nüssen etc. Als wir letztes Mal durch Irland getrampt sind, war die Küche nicht auf hohem Niveau. Das möchten wir dieses Mal verbessern.
Als Grundnahrungsmittel ist Bannock aber wirklich unser Favorit:
Mehl, Salz, Wasser (wenn vorhanden Hefe oder Backpulver). Zuerst alles trocken vermischen, anschliessend mit soviel Wasser gründlich verkneten bis ein weicher, nicht klebender Teig entsteht. Fladen formen und in wenig Öl oder Fett in der Pfanne beidseitig backen.
Genial an Bannock ist, dass man es in x-hundert Variationen herstellen kann: mit diversem Mehl, Haferflocken, Hirse, Kleie, gemischt mit Nüssen, Früchten, Speck oder Schinken, diversen Kernen, Milchpulver, Honig, Sirup.... Der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt. Und wer glaubt in der Outdoor Küche gebe es keine haute cuisine, der irrt. Wir werden uns sicher einige Male nach einer langen Fahrt an einer Outdoor Pizza genüsslich tun. Mehr wird zum jetzigen Zeitpunkt nicht verraten.
Inzwischen war das Tandem auch im Service. Letztes Wochenende habe ich noch die Taschen eingestellt, Velocomputer montiert und eingestellt und kleinere Montagearbeiten vorgenommen. Das Velo ist nun fit für unseren Trip durch Nordeuropa.
Die Vorbereitungen sind jedoch noch lange nicht abgeschlossen. Da wir eine Untermieterin haben, muss die Wohnung noch teilweise geräumt und geputzt werden. Da haben wir noch Arbeit vor uns, aber es geht voran. Fenster sind zu 2/3 geputzt, Küche auch bis zur Hälfte und einige Habseligkeiten haben wir bereits in Kartons verstaut.
Und auch die Einkaufsliste ist auf ein Minimum geschrumpft:
- 2 Ersatzschläuche
- 1 Merino Leibchen
- 2 Ordnungsbeutel
- 1 Gaskartusche
- 1 Ersatzspeicherkarte für Fotoapparat
Vielleicht kommt dann doch noch das Eine oder Andere dazu :-).
Aktuell probieren wir auch diverse einfache Gerichte aus: Brot aus der Pfanne (Bannock), Eintöpfe, einfache Frühstücksvarianten mit Haferflocken, Früchten, Nüssen etc. Als wir letztes Mal durch Irland getrampt sind, war die Küche nicht auf hohem Niveau. Das möchten wir dieses Mal verbessern.
Als Grundnahrungsmittel ist Bannock aber wirklich unser Favorit:
Mehl, Salz, Wasser (wenn vorhanden Hefe oder Backpulver). Zuerst alles trocken vermischen, anschliessend mit soviel Wasser gründlich verkneten bis ein weicher, nicht klebender Teig entsteht. Fladen formen und in wenig Öl oder Fett in der Pfanne beidseitig backen.
Genial an Bannock ist, dass man es in x-hundert Variationen herstellen kann: mit diversem Mehl, Haferflocken, Hirse, Kleie, gemischt mit Nüssen, Früchten, Speck oder Schinken, diversen Kernen, Milchpulver, Honig, Sirup.... Der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt. Und wer glaubt in der Outdoor Küche gebe es keine haute cuisine, der irrt. Wir werden uns sicher einige Male nach einer langen Fahrt an einer Outdoor Pizza genüsslich tun. Mehr wird zum jetzigen Zeitpunkt nicht verraten.
11 Februar 2013
Winter im Züri Oberland
Wer jetzt denkt die nachfolgenden Bilder wurden irgendwo in den Bergen aufgenommen täuscht sich. Wir sind am Wochenende direkt vor der Haustür zu einer Schneeschuhtour in die sanften Hügel hinter Pfäffikon gestartet.
Start in Pfäffikon ZH auf 560 M.ü.m.
Zum Glück war vorgespurt, dieser Anstieg im Tiefschnee wäre auch mit Schneeschuhen hart gewesen.
Im Tobel oberhalb Pfäffikon ZH.
Blick ins Zürcher Oberland und Richtung Säntis, Churfirsten.
Unser Ziel, das tiefverschneite Hermatswil.
So krass viel Schnee hat es nicht, aber es sieht gut aus, oder?
Spuren im Schnee...
03 Februar 2013
Tandemtrip 2013 - 1. Materialcheck und Auslegeordnung
Unser Tandemtrip durch Nordeuropa rückt näher. Zeit für einen Materialcheck.
Es fehlen noch einige wenige Elemente in unserer Ausrüstung aber das Meiste ist vorhanden. Gestern haben wir uns noch zwei neue, aufblasbare Schlafmatten gekauft: halbes Gewicht und etwa 1/3 Volumen. In 5 Jahren hat die Outdoor-Technologie extreme Fortschritte gemacht.
Überhaupt alles macht extreme Fortschritte ausser einem: Batterien bzw. Akkus. Wenn du länger unterwegs bist ohne Stromversorgung und ein elektronisches Gerät wie Navi, Smartphone, Rasiergerät oder Laptop, bist du heute immer noch ziemlich aufgeschmissen. Zwar gibt es heute gute Solarladegeräte mit Power-Akkus aber sobald ein Gerät mit mehr als 8-10 Watt Leistung im Gepäck dabei ist, reicht ein kleines Solarpanel mit 50m2 längstens nicht mehr und dann wirds teuer. Ausserdem wie um Himmelswillen soll ich ein 1 m2 grosses Solarpanel auf ein Tandem montieren?
Also verzichten wir einfach auf möglichst alle nicht unbedingt notwendigen elektronischen Geräte, das macht die Sache erst noch viel interessanter!
Was mir bisher am meisten gefällt sind unsere Betten. Zusammengerollt und -gepackt nehmen Schlafsack, Matte UND (!!!) Kissen etwa gleichviel Platz ein wie ein paar Schuhe.
Ein weiteres Highlight ist unser Espressomaker. Auf guten Kaffee wollen wir schliesslich nicht verzichten!
Die Auslegeordnung benötigt momentan ca. 2.5m x 1m Platz. Etwas mehr wird es schon noch aber die Sache ist überschaubar. Dass es für 3 Monate reichen soll, ist dann die andere Geschichte, aber über die berichte ich dann später!
Es fehlen noch einige wenige Elemente in unserer Ausrüstung aber das Meiste ist vorhanden. Gestern haben wir uns noch zwei neue, aufblasbare Schlafmatten gekauft: halbes Gewicht und etwa 1/3 Volumen. In 5 Jahren hat die Outdoor-Technologie extreme Fortschritte gemacht.
Überhaupt alles macht extreme Fortschritte ausser einem: Batterien bzw. Akkus. Wenn du länger unterwegs bist ohne Stromversorgung und ein elektronisches Gerät wie Navi, Smartphone, Rasiergerät oder Laptop, bist du heute immer noch ziemlich aufgeschmissen. Zwar gibt es heute gute Solarladegeräte mit Power-Akkus aber sobald ein Gerät mit mehr als 8-10 Watt Leistung im Gepäck dabei ist, reicht ein kleines Solarpanel mit 50m2 längstens nicht mehr und dann wirds teuer. Ausserdem wie um Himmelswillen soll ich ein 1 m2 grosses Solarpanel auf ein Tandem montieren?
Also verzichten wir einfach auf möglichst alle nicht unbedingt notwendigen elektronischen Geräte, das macht die Sache erst noch viel interessanter!
Was mir bisher am meisten gefällt sind unsere Betten. Zusammengerollt und -gepackt nehmen Schlafsack, Matte UND (!!!) Kissen etwa gleichviel Platz ein wie ein paar Schuhe.
Ein weiteres Highlight ist unser Espressomaker. Auf guten Kaffee wollen wir schliesslich nicht verzichten!
Die Auslegeordnung benötigt momentan ca. 2.5m x 1m Platz. Etwas mehr wird es schon noch aber die Sache ist überschaubar. Dass es für 3 Monate reichen soll, ist dann die andere Geschichte, aber über die berichte ich dann später!
20 Januar 2013
Ein seltener Besucher
Als ich heute auf dem Sofa sass und nach draussen blinzelte, dachte ich "was sind dass für Äpfel im Baum...?" Zwei rote Punkte waren im Baum vor dem Fenster durch den Vorhang zu erkennen. Es war zu merkwürdig, also stand ich auf um die Äpfel näher zu betrachten. Diese stellten sich, als ich den Vorhang vorsichtig wegzog als zwei Vögel heraus. Schwarzer Kopf, rote Brust, schwarz, weiss, graues Federkleid und nur etwas kleiner als eine Amsel. Diesen Vogel sah ich zum ersten Mal. Meiner Mutter, mit welcher ich gerade telefonierte, klärte mich auf: "sind sie zu zweit?" fragte sie, was ich bestätigte, "dann müssen es Gimpel sein."
Schön, fand ich. Auf der Internetseite der Vogelwarte Sempach steht nämlich, dass diese Vögel im Winter öfters in Ortschaften anzutreffen sind, jedoch immer weniger, wegen der milderen Wintertage. Umso mehr freute ich mich die beiden Gimpel vor meinem Balkonfenster zu sehen. Es war ein Päärchen. Das Männchen (links) hatte ein etwas leuchtenderes Federkleid auf der Brust, ansonsten konnte ich wenig Unterschiede aus der Distanz erkennen.
Die Bilder sind nicht super, aber man erkennt die beiden Gimpel gut. Detailliertere Infos und schöne Bilder findet man unter http://www.vogelwarte.ch/gimpel.html.
Schön, fand ich. Auf der Internetseite der Vogelwarte Sempach steht nämlich, dass diese Vögel im Winter öfters in Ortschaften anzutreffen sind, jedoch immer weniger, wegen der milderen Wintertage. Umso mehr freute ich mich die beiden Gimpel vor meinem Balkonfenster zu sehen. Es war ein Päärchen. Das Männchen (links) hatte ein etwas leuchtenderes Federkleid auf der Brust, ansonsten konnte ich wenig Unterschiede aus der Distanz erkennen.
Die Bilder sind nicht super, aber man erkennt die beiden Gimpel gut. Detailliertere Infos und schöne Bilder findet man unter http://www.vogelwarte.ch/gimpel.html.
04 Januar 2013
Matchbericht: Helsana Fun-Cup vom 29.12.2012
Während sich schlecht informierte Sportenthusiasten auf den Spengler-Cup in Davos konzentrierten, spielte sich der ganz grosse Sport ganz woanders ab: in Jona. Im Rahmen des Helsana Fun-Cups haben sich die besten der besten Unihockeyspieler im Grünfeld getroffen. Und weil auch wir bei asem Kaiserwetter nichts weiter zu tun hatten und die Kronjuwelen dieser Zunft sowieso einmal spielen sehen wollten, gingen wir da auch hin – nicht als Zuschauer, nein, als Team mit Ambitionen. Passenderweise hiessen wir "Herre drü"... erst viel später fiel uns ein, dass es noch viel bessere Namen gegeben hätte. Wie zum Beispiel "gägä gägä". Dann hätte der Speaker beim Ausrufen 3x "gägä" sagen müssen. Aber weil wir uns wahrscheinlich dann jedes Mal eingenässt hätten vor Lachen, war der Namen "Herre drü" doch ganz gut gewählt. Finden wir so im Nachhinein.
Vorrunde: "Herre drü" vs. viele, übermächtige Gegner Erstaunlich, wenn nicht gar erschreckend klein war das Grüppchen, welches sich beim thys'schen Speakertisch vor dem ersten Spiel einfand. Nicht mal unsere Kautsch stand uns zur Verfügung – wir mussten stehen. Trotzdem hatten wir Klasse. Das muss man schon sagen. Ein kleiner, kompletter Auszug aus der Teamliste und Ihr werdet zustimmend nicken und dies bestätigen. Da wären: Gü, ungeduldig wie ein Testosteron-geschwängertes Rennpferd vor dem Startschuss tänzelte er herum. Daneben Janis, mit konzentriertem und bisschen ungläubigem Blick, ob dem zusammengeschusterten Chönchen-Team. Dann Goali Stefan Z., weiserweise früh vom Glühwein-Apero am Vorabend verschwunden. Stefan C., unweiserweise spät vom Glühwein-Apero verschwunden. Stefan G. vervollständigte die Stefans. Allerdings war er erst noch unumen. Hatte wohl derart Lampenfieber, dass er sich entschied, erst ab dem 4. Spiel aktiv ins Spielgeschehen einzugreifen. Als Gastspieler engagierten wir einen alten Bekannten. Kö nnt Ihr Euch noch an Roman B. erinnern? Den langbeinigen, etwas schlacksig wirkenden Unihockeyspieler? Er sollte den unkontrolliert, quirligen Part übernehmen. Und... tja, das war's eigentlich schon. Zum Glück sahen wir dann noch den Bachi und überzeugten ihn, dass ihm ein gelbes Tenue etwa genauso gut steht wie sein rotes Shirt vom Mixed-Team. Mit ihm war er also komplett, der unerschrockene Haufen Talent, der sich beim ersten Spiel noch nicht so recht zum Tore schiessen entschliessen konnte. Trotzdem gewannen wir das Startmatch mit 0:0. Das sollte das letzte Spiel sein, welches wir derart knapp für uns entscheiden würden. Das Zweite gewannen wir dann mit 6:2. Junge Töfflibueben katapultieren wir sogar mit 6:1 aus der Halle. Das Resultat vom Match gegen die "Bäuche" weiss ich jetzt nicht mehr, aber wahrscheinlich war das Resultat zweistellig zu sehr ziemlich sicher glaubs Null. Die restlichen Resultate verschwimmen im Rauch des Speakermikrofon-Kondensators. Und das ging so: H ocken wir doch gemütlich beim Thys im Speaker-Hüsli drin, reden vom Kälteeinbruch in Südossetien und wollen anschliessend grad die Pizza von der Cafeteria mit dem Mikrofon bewerben, schmöckts auf einmal arg verbrannt. Erster Gedanke: Die Pizza ist fertig. Zweiter Gedanke: Das Mikro brennt, weil funktionieren tut es nämlich nicht mehr. Wir also am "Füürio" rufen und wild mit dem Armen fuchteln... hat aber alles nichts genutzt. Das Ding ist hin, niemand will's gewesen sein und der Thys ist mit den Nerven am Ende. Dabei würde man meinen, sollte man doch gerade für die letzten beiden Spiele die Nerven behalten...
Finale: "Herre drü" vs. Torpedo St. Johann Schon früh war klar: Das Gruppenspiel gegen Torpedo würde grad anschliessend auch das Finalspiel sein. Aus taktischen Überlegungen entschieden wir uns, beim 1. Spiel Bachi bänkeln zu lassen. Der Rest sollte extreme Müdigkeit vorzutäuschen und so tun, als würden die vielen Spiele arg in den Knochen stecken. Das gelang ganz gut, weil – jetzt kann ich es ja verraten – das auch ziemlich genau der Wahrheit entsprach. Wir verloren also das Spiel haushoch, giggelten aber trotzdem auf der Bank wegen diesem cleveren Schachzug.
Das Finale stieg auf dem Center Court und es war, ohne zu viel vorweg zu nehmen, wahrscheinlich das beste Spiel des Tages, wenn nicht des ganzen Jahres. Nach den regulären 12 Minuten stand es 2:2. Torpedo natürlich total verwirrt. Es hat zwar niemand gesehen und auch anschliessend wurde es von niemandem bestätigt, aber scheinbar weinten sie sogar ein bisschen und rauften sich die Haare, weil sie auf unsere Täuschung reingefallen sind. Nun musste also das Penaltyschiessen über Sieg oder Niederlage entscheiden. Nur wer hatte noch genügend Kraft in den Beinen und Präzision in den Armen, um unser Team in den Freundentaumel zu schiessen? Natürlich ein Stefan. Stefan G. entschied sich für rohe Gewalt und dreschte den ersten Penalty unhaltbar via gegnerische Schulter ins Tor. Ein ganz fieses Tor war das. Der Goali meinte nämlich, er hätte den Ball auf sicher, aber dank einem exakt getimten Vorwärtsdrall wie nur der Stefan G. es hinbekommt, mag sich das Ding doch noch zu lösen u nd kurze Zeit später ins Goal zu fallen. Ganz fies, wie gesagt. Wir natürlich schon am "Meischter, Schwiizermeischter..." anstimmen und bekamen darum fast nicht mit, dass nun auch unser Goali unter Beschuss gerät. Aber was machen wir uns Sorgen? Natürlich hielt Stefan Z. seinen Kasten rein. Unser zweiter Schütze war Janis und der schnibbelte den Ball gekonnt am Kasten vorbei... um das Spiel fürs Publikum spannend zu halten, wie er später verlauten liess. So ist er, der Janis, macht einfach alles für die perfekte Show. So ging es weiter. Ein Gegner bezwang, einer scheiterte an ZilliG. Und weil auch Bachi dem Gegner unter euphorischen Jubelschreien seiner Tochter nicht den finalen Todesstoss versetzen wollte, musste das Spiel im Sudden-Death entschieden werden. Die Spannung stieg ins Unermessliche, die ganze Turnhalle schien den Atem anzuhalten. Torpedo schiesst... vorbei. Jetzt waren also wieder wir an der Reihe. Gü war untröstlich (kaputter Stock), Stefan C. kann so was nic ht (flatterige Nerven)... dann musste halt der Roman B. treffen. Und wie er traf. Dank einem herrlichen Sonntagsschuss gewann s"Herre drü" nach Penaltyschiessen gegen Torpedo St. Johann mit 4:3! Nicht mal vor 6 Jahren, nachdem wir Schweizer Meister unserer Gruppe geworden sind, wurden wir ähnlich viel abgeknutscht und unsittlich von wildgewordenen Groupies angefasst, wie nach diesem Triumph.
Es waren wieder einmal tolle Spiele. Tränen, Emotionen und wildes Durcheinander machten jedes einzelne Match zu einer perfekten, sportlichen Symbiose aus Leidenschaft und Harmonie. Gü opferte seinen Schläger für ein höheres Gut. Thys verfeuerte das Mikrofon und brachte das Turnier trotzdem mit nur 18 Minuten Verspätung zu einem guten Ende. Und einen Kronengutschein gab's noch obendrauf. Leider konnten nicht alle Leistungsträger mit dabei sein. Sie haben die Proritäten allesamt anders gesetzt. Ob sie nach so einer überragenden Teamleistung ins gefestigte Team zurückkehren können, ist fraglich.
Text von Stefan Cramer
Vielen Dank Stefan für die Leihgabe. Leider habe ich das Spektakel verpasst, beim Lesen fühlte ich mich aber mittendrin, nicht nur dabei!
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