Noch 41 Tage bis zur Abreise. Der Tag X kommt näher. Ende Februar haben wir das Tandem im Veloplus voll ausrüsten lassen. Gepäckträger vorne, Anhänger, ergonomische Griffe, Velocomputer, Anhänger, ausserdem haben wir Vorder- und Hinterradtaschen, Lenkertasche, Gepäckträgertasche und Rahmentaschen gekauft. Zusammen mit der Anhängertasche haben wir nun ein Packvolumen von ca. 160 Liter was optimal ist. Wir haben nach der Einkaufstour noch gut 2 Stunden in der Veloplus-Kundenwerkstatt verbracht um alles zu montieren, verschrauben, justieren.
Inzwischen war das Tandem auch im Service. Letztes Wochenende habe ich noch die Taschen eingestellt, Velocomputer montiert und eingestellt und kleinere Montagearbeiten vorgenommen. Das Velo ist nun fit für unseren Trip durch Nordeuropa.
Die Vorbereitungen sind jedoch noch lange nicht abgeschlossen. Da wir eine Untermieterin haben, muss die Wohnung noch teilweise geräumt und geputzt werden. Da haben wir noch Arbeit vor uns, aber es geht voran. Fenster sind zu 2/3 geputzt, Küche auch bis zur Hälfte und einige Habseligkeiten haben wir bereits in Kartons verstaut.
Und auch die Einkaufsliste ist auf ein Minimum geschrumpft:
- 2 Ersatzschläuche
- 1 Merino Leibchen
- 2 Ordnungsbeutel
- 1 Gaskartusche
- 1 Ersatzspeicherkarte für Fotoapparat
Vielleicht kommt dann doch noch das Eine oder Andere dazu :-).
Aktuell probieren wir auch diverse einfache Gerichte aus: Brot aus der Pfanne (Bannock), Eintöpfe, einfache Frühstücksvarianten mit Haferflocken, Früchten, Nüssen etc. Als wir letztes Mal durch Irland getrampt sind, war die Küche nicht auf hohem Niveau. Das möchten wir dieses Mal verbessern.
Als Grundnahrungsmittel ist Bannock aber wirklich unser Favorit:
Mehl, Salz, Wasser (wenn vorhanden Hefe oder Backpulver). Zuerst alles trocken vermischen, anschliessend mit soviel Wasser gründlich verkneten bis ein weicher, nicht klebender Teig entsteht. Fladen formen und in wenig Öl oder Fett in der Pfanne beidseitig backen.
Genial an Bannock ist, dass man es in x-hundert Variationen herstellen kann: mit diversem Mehl, Haferflocken, Hirse, Kleie, gemischt mit Nüssen, Früchten, Speck oder Schinken, diversen Kernen, Milchpulver, Honig, Sirup.... Der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt. Und wer glaubt in der Outdoor Küche gebe es keine haute cuisine, der irrt. Wir werden uns sicher einige Male nach einer langen Fahrt an einer Outdoor Pizza genüsslich tun. Mehr wird zum jetzigen Zeitpunkt nicht verraten.
25 März 2013
11 Februar 2013
Winter im Züri Oberland
Wer jetzt denkt die nachfolgenden Bilder wurden irgendwo in den Bergen aufgenommen täuscht sich. Wir sind am Wochenende direkt vor der Haustür zu einer Schneeschuhtour in die sanften Hügel hinter Pfäffikon gestartet.
Start in Pfäffikon ZH auf 560 M.ü.m.
Zum Glück war vorgespurt, dieser Anstieg im Tiefschnee wäre auch mit Schneeschuhen hart gewesen.
Im Tobel oberhalb Pfäffikon ZH.
Blick ins Zürcher Oberland und Richtung Säntis, Churfirsten.
Unser Ziel, das tiefverschneite Hermatswil.
So krass viel Schnee hat es nicht, aber es sieht gut aus, oder?
Spuren im Schnee...
03 Februar 2013
Tandemtrip 2013 - 1. Materialcheck und Auslegeordnung
Unser Tandemtrip durch Nordeuropa rückt näher. Zeit für einen Materialcheck.
Es fehlen noch einige wenige Elemente in unserer Ausrüstung aber das Meiste ist vorhanden. Gestern haben wir uns noch zwei neue, aufblasbare Schlafmatten gekauft: halbes Gewicht und etwa 1/3 Volumen. In 5 Jahren hat die Outdoor-Technologie extreme Fortschritte gemacht.
Überhaupt alles macht extreme Fortschritte ausser einem: Batterien bzw. Akkus. Wenn du länger unterwegs bist ohne Stromversorgung und ein elektronisches Gerät wie Navi, Smartphone, Rasiergerät oder Laptop, bist du heute immer noch ziemlich aufgeschmissen. Zwar gibt es heute gute Solarladegeräte mit Power-Akkus aber sobald ein Gerät mit mehr als 8-10 Watt Leistung im Gepäck dabei ist, reicht ein kleines Solarpanel mit 50m2 längstens nicht mehr und dann wirds teuer. Ausserdem wie um Himmelswillen soll ich ein 1 m2 grosses Solarpanel auf ein Tandem montieren?
Also verzichten wir einfach auf möglichst alle nicht unbedingt notwendigen elektronischen Geräte, das macht die Sache erst noch viel interessanter!
Was mir bisher am meisten gefällt sind unsere Betten. Zusammengerollt und -gepackt nehmen Schlafsack, Matte UND (!!!) Kissen etwa gleichviel Platz ein wie ein paar Schuhe.
Ein weiteres Highlight ist unser Espressomaker. Auf guten Kaffee wollen wir schliesslich nicht verzichten!
Die Auslegeordnung benötigt momentan ca. 2.5m x 1m Platz. Etwas mehr wird es schon noch aber die Sache ist überschaubar. Dass es für 3 Monate reichen soll, ist dann die andere Geschichte, aber über die berichte ich dann später!
Es fehlen noch einige wenige Elemente in unserer Ausrüstung aber das Meiste ist vorhanden. Gestern haben wir uns noch zwei neue, aufblasbare Schlafmatten gekauft: halbes Gewicht und etwa 1/3 Volumen. In 5 Jahren hat die Outdoor-Technologie extreme Fortschritte gemacht.
Überhaupt alles macht extreme Fortschritte ausser einem: Batterien bzw. Akkus. Wenn du länger unterwegs bist ohne Stromversorgung und ein elektronisches Gerät wie Navi, Smartphone, Rasiergerät oder Laptop, bist du heute immer noch ziemlich aufgeschmissen. Zwar gibt es heute gute Solarladegeräte mit Power-Akkus aber sobald ein Gerät mit mehr als 8-10 Watt Leistung im Gepäck dabei ist, reicht ein kleines Solarpanel mit 50m2 längstens nicht mehr und dann wirds teuer. Ausserdem wie um Himmelswillen soll ich ein 1 m2 grosses Solarpanel auf ein Tandem montieren?
Also verzichten wir einfach auf möglichst alle nicht unbedingt notwendigen elektronischen Geräte, das macht die Sache erst noch viel interessanter!
Was mir bisher am meisten gefällt sind unsere Betten. Zusammengerollt und -gepackt nehmen Schlafsack, Matte UND (!!!) Kissen etwa gleichviel Platz ein wie ein paar Schuhe.
Ein weiteres Highlight ist unser Espressomaker. Auf guten Kaffee wollen wir schliesslich nicht verzichten!
Die Auslegeordnung benötigt momentan ca. 2.5m x 1m Platz. Etwas mehr wird es schon noch aber die Sache ist überschaubar. Dass es für 3 Monate reichen soll, ist dann die andere Geschichte, aber über die berichte ich dann später!
20 Januar 2013
Ein seltener Besucher
Als ich heute auf dem Sofa sass und nach draussen blinzelte, dachte ich "was sind dass für Äpfel im Baum...?" Zwei rote Punkte waren im Baum vor dem Fenster durch den Vorhang zu erkennen. Es war zu merkwürdig, also stand ich auf um die Äpfel näher zu betrachten. Diese stellten sich, als ich den Vorhang vorsichtig wegzog als zwei Vögel heraus. Schwarzer Kopf, rote Brust, schwarz, weiss, graues Federkleid und nur etwas kleiner als eine Amsel. Diesen Vogel sah ich zum ersten Mal. Meiner Mutter, mit welcher ich gerade telefonierte, klärte mich auf: "sind sie zu zweit?" fragte sie, was ich bestätigte, "dann müssen es Gimpel sein."
Schön, fand ich. Auf der Internetseite der Vogelwarte Sempach steht nämlich, dass diese Vögel im Winter öfters in Ortschaften anzutreffen sind, jedoch immer weniger, wegen der milderen Wintertage. Umso mehr freute ich mich die beiden Gimpel vor meinem Balkonfenster zu sehen. Es war ein Päärchen. Das Männchen (links) hatte ein etwas leuchtenderes Federkleid auf der Brust, ansonsten konnte ich wenig Unterschiede aus der Distanz erkennen.
Die Bilder sind nicht super, aber man erkennt die beiden Gimpel gut. Detailliertere Infos und schöne Bilder findet man unter http://www.vogelwarte.ch/gimpel.html.
Schön, fand ich. Auf der Internetseite der Vogelwarte Sempach steht nämlich, dass diese Vögel im Winter öfters in Ortschaften anzutreffen sind, jedoch immer weniger, wegen der milderen Wintertage. Umso mehr freute ich mich die beiden Gimpel vor meinem Balkonfenster zu sehen. Es war ein Päärchen. Das Männchen (links) hatte ein etwas leuchtenderes Federkleid auf der Brust, ansonsten konnte ich wenig Unterschiede aus der Distanz erkennen.
Die Bilder sind nicht super, aber man erkennt die beiden Gimpel gut. Detailliertere Infos und schöne Bilder findet man unter http://www.vogelwarte.ch/gimpel.html.
04 Januar 2013
Matchbericht: Helsana Fun-Cup vom 29.12.2012
Während sich schlecht informierte Sportenthusiasten auf den Spengler-Cup in Davos konzentrierten, spielte sich der ganz grosse Sport ganz woanders ab: in Jona. Im Rahmen des Helsana Fun-Cups haben sich die besten der besten Unihockeyspieler im Grünfeld getroffen. Und weil auch wir bei asem Kaiserwetter nichts weiter zu tun hatten und die Kronjuwelen dieser Zunft sowieso einmal spielen sehen wollten, gingen wir da auch hin – nicht als Zuschauer, nein, als Team mit Ambitionen. Passenderweise hiessen wir "Herre drü"... erst viel später fiel uns ein, dass es noch viel bessere Namen gegeben hätte. Wie zum Beispiel "gägä gägä". Dann hätte der Speaker beim Ausrufen 3x "gägä" sagen müssen. Aber weil wir uns wahrscheinlich dann jedes Mal eingenässt hätten vor Lachen, war der Namen "Herre drü" doch ganz gut gewählt. Finden wir so im Nachhinein.
Vorrunde: "Herre drü" vs. viele, übermächtige Gegner Erstaunlich, wenn nicht gar erschreckend klein war das Grüppchen, welches sich beim thys'schen Speakertisch vor dem ersten Spiel einfand. Nicht mal unsere Kautsch stand uns zur Verfügung – wir mussten stehen. Trotzdem hatten wir Klasse. Das muss man schon sagen. Ein kleiner, kompletter Auszug aus der Teamliste und Ihr werdet zustimmend nicken und dies bestätigen. Da wären: Gü, ungeduldig wie ein Testosteron-geschwängertes Rennpferd vor dem Startschuss tänzelte er herum. Daneben Janis, mit konzentriertem und bisschen ungläubigem Blick, ob dem zusammengeschusterten Chönchen-Team. Dann Goali Stefan Z., weiserweise früh vom Glühwein-Apero am Vorabend verschwunden. Stefan C., unweiserweise spät vom Glühwein-Apero verschwunden. Stefan G. vervollständigte die Stefans. Allerdings war er erst noch unumen. Hatte wohl derart Lampenfieber, dass er sich entschied, erst ab dem 4. Spiel aktiv ins Spielgeschehen einzugreifen. Als Gastspieler engagierten wir einen alten Bekannten. Kö nnt Ihr Euch noch an Roman B. erinnern? Den langbeinigen, etwas schlacksig wirkenden Unihockeyspieler? Er sollte den unkontrolliert, quirligen Part übernehmen. Und... tja, das war's eigentlich schon. Zum Glück sahen wir dann noch den Bachi und überzeugten ihn, dass ihm ein gelbes Tenue etwa genauso gut steht wie sein rotes Shirt vom Mixed-Team. Mit ihm war er also komplett, der unerschrockene Haufen Talent, der sich beim ersten Spiel noch nicht so recht zum Tore schiessen entschliessen konnte. Trotzdem gewannen wir das Startmatch mit 0:0. Das sollte das letzte Spiel sein, welches wir derart knapp für uns entscheiden würden. Das Zweite gewannen wir dann mit 6:2. Junge Töfflibueben katapultieren wir sogar mit 6:1 aus der Halle. Das Resultat vom Match gegen die "Bäuche" weiss ich jetzt nicht mehr, aber wahrscheinlich war das Resultat zweistellig zu sehr ziemlich sicher glaubs Null. Die restlichen Resultate verschwimmen im Rauch des Speakermikrofon-Kondensators. Und das ging so: H ocken wir doch gemütlich beim Thys im Speaker-Hüsli drin, reden vom Kälteeinbruch in Südossetien und wollen anschliessend grad die Pizza von der Cafeteria mit dem Mikrofon bewerben, schmöckts auf einmal arg verbrannt. Erster Gedanke: Die Pizza ist fertig. Zweiter Gedanke: Das Mikro brennt, weil funktionieren tut es nämlich nicht mehr. Wir also am "Füürio" rufen und wild mit dem Armen fuchteln... hat aber alles nichts genutzt. Das Ding ist hin, niemand will's gewesen sein und der Thys ist mit den Nerven am Ende. Dabei würde man meinen, sollte man doch gerade für die letzten beiden Spiele die Nerven behalten...
Finale: "Herre drü" vs. Torpedo St. Johann Schon früh war klar: Das Gruppenspiel gegen Torpedo würde grad anschliessend auch das Finalspiel sein. Aus taktischen Überlegungen entschieden wir uns, beim 1. Spiel Bachi bänkeln zu lassen. Der Rest sollte extreme Müdigkeit vorzutäuschen und so tun, als würden die vielen Spiele arg in den Knochen stecken. Das gelang ganz gut, weil – jetzt kann ich es ja verraten – das auch ziemlich genau der Wahrheit entsprach. Wir verloren also das Spiel haushoch, giggelten aber trotzdem auf der Bank wegen diesem cleveren Schachzug.
Das Finale stieg auf dem Center Court und es war, ohne zu viel vorweg zu nehmen, wahrscheinlich das beste Spiel des Tages, wenn nicht des ganzen Jahres. Nach den regulären 12 Minuten stand es 2:2. Torpedo natürlich total verwirrt. Es hat zwar niemand gesehen und auch anschliessend wurde es von niemandem bestätigt, aber scheinbar weinten sie sogar ein bisschen und rauften sich die Haare, weil sie auf unsere Täuschung reingefallen sind. Nun musste also das Penaltyschiessen über Sieg oder Niederlage entscheiden. Nur wer hatte noch genügend Kraft in den Beinen und Präzision in den Armen, um unser Team in den Freundentaumel zu schiessen? Natürlich ein Stefan. Stefan G. entschied sich für rohe Gewalt und dreschte den ersten Penalty unhaltbar via gegnerische Schulter ins Tor. Ein ganz fieses Tor war das. Der Goali meinte nämlich, er hätte den Ball auf sicher, aber dank einem exakt getimten Vorwärtsdrall wie nur der Stefan G. es hinbekommt, mag sich das Ding doch noch zu lösen u nd kurze Zeit später ins Goal zu fallen. Ganz fies, wie gesagt. Wir natürlich schon am "Meischter, Schwiizermeischter..." anstimmen und bekamen darum fast nicht mit, dass nun auch unser Goali unter Beschuss gerät. Aber was machen wir uns Sorgen? Natürlich hielt Stefan Z. seinen Kasten rein. Unser zweiter Schütze war Janis und der schnibbelte den Ball gekonnt am Kasten vorbei... um das Spiel fürs Publikum spannend zu halten, wie er später verlauten liess. So ist er, der Janis, macht einfach alles für die perfekte Show. So ging es weiter. Ein Gegner bezwang, einer scheiterte an ZilliG. Und weil auch Bachi dem Gegner unter euphorischen Jubelschreien seiner Tochter nicht den finalen Todesstoss versetzen wollte, musste das Spiel im Sudden-Death entschieden werden. Die Spannung stieg ins Unermessliche, die ganze Turnhalle schien den Atem anzuhalten. Torpedo schiesst... vorbei. Jetzt waren also wieder wir an der Reihe. Gü war untröstlich (kaputter Stock), Stefan C. kann so was nic ht (flatterige Nerven)... dann musste halt der Roman B. treffen. Und wie er traf. Dank einem herrlichen Sonntagsschuss gewann s"Herre drü" nach Penaltyschiessen gegen Torpedo St. Johann mit 4:3! Nicht mal vor 6 Jahren, nachdem wir Schweizer Meister unserer Gruppe geworden sind, wurden wir ähnlich viel abgeknutscht und unsittlich von wildgewordenen Groupies angefasst, wie nach diesem Triumph.
Es waren wieder einmal tolle Spiele. Tränen, Emotionen und wildes Durcheinander machten jedes einzelne Match zu einer perfekten, sportlichen Symbiose aus Leidenschaft und Harmonie. Gü opferte seinen Schläger für ein höheres Gut. Thys verfeuerte das Mikrofon und brachte das Turnier trotzdem mit nur 18 Minuten Verspätung zu einem guten Ende. Und einen Kronengutschein gab's noch obendrauf. Leider konnten nicht alle Leistungsträger mit dabei sein. Sie haben die Proritäten allesamt anders gesetzt. Ob sie nach so einer überragenden Teamleistung ins gefestigte Team zurückkehren können, ist fraglich.
Text von Stefan Cramer
Vielen Dank Stefan für die Leihgabe. Leider habe ich das Spektakel verpasst, beim Lesen fühlte ich mich aber mittendrin, nicht nur dabei!
01 Juli 2012
Wanderausflug Creux du Van
Am 9. und 10. Juni verbrachten wir mit Freunden ein geniales Wanderweekend im Land der grünen Fee.
Wir begannen unsere Tour in Noiraigue. Der Weg führte uns über den "Sentier des 14 Contours hinauf auf den Soliat, dem höchsten Punkt auf dem fantastischen Creux du Van. Auf der anderen Seite des Felssturzes stiegen wir in den Schlund hinab über Fontaine Froide (wo wir Steinböcken und der grünen Fee begegneten) zur Ferme Robert, unserem Tagesziel.
Der zweite Tag war geprägt vom Wasser. Unser Weg führte durch die langen Gorges de l'Areuse nach Boudry am Neuenburgersee.
Aber Bilder sagen bekanntlich mehr als 1000 Worte.
Wir begannen unsere Tour in Noiraigue. Der Weg führte uns über den "Sentier des 14 Contours hinauf auf den Soliat, dem höchsten Punkt auf dem fantastischen Creux du Van. Auf der anderen Seite des Felssturzes stiegen wir in den Schlund hinab über Fontaine Froide (wo wir Steinböcken und der grünen Fee begegneten) zur Ferme Robert, unserem Tagesziel.
Der zweite Tag war geprägt vom Wasser. Unser Weg führte durch die langen Gorges de l'Areuse nach Boudry am Neuenburgersee.
Aber Bilder sagen bekanntlich mehr als 1000 Worte.
| Im Aufstieg nach Les Oeuillons |
| Bergfrühlingseindrücke |
| Noiraigue mit Valée de la Sagne (Les Ponts de Martel) |
| Auf dem Sentier des 14 Contours |
| Unterhalb des Creux du Van |
| So sehen frisch gestärkte Wandervögel aus |
| "The Wandervögels" |
| Auf Du und Du mit dem Steinbock |
| Zwischenhalt Fontaine Froide... |
| ...wo die Fee über uns kam. |
| Ferme Robert |
| Gorges de l'Areuse |
| Saut du Brot |
| Obere Schlucht |
| Mittlere Schlucht |
| Untere Schlucht |
| Untere Schlucht |
01 Juni 2012
Schwarze Oliven
Das Geheimnis wird gelüftet...! Gestern habe ich eine Antwort von der Migros erhalten. Für diejenigen, welche die vorherigen Posts nicht gelesen haben, ich habe mich bei der Migros erkundigt wieso in Schwarzen Oliven aus Andalusien, Farbstoffe und Pflanzenöle enthalten sind.
Hier die Antwort:
Die Antwort ist sehr ausführlich, das muss man schon sagen. Aber die enthaltenen Informationen finde ich etwas bedenklich.
Meine Interpretation: auch die Oliven in unseren Supermärkten reifen nicht auf natürliche Art und Weise, sondern mittels Oxydation durch Zugabe von Farb- und Sauerstoff. Und wieso? Weil die Migros denkt, wir mögen keine natürlich gereiften schwarzen Oliven, da diese weich und unregelmässig in der Farbgebung sind.
Aber schliesslich weiss ja die Migros ganz genau, welchen Geschmack ihre Kunden hat und was sie mögen, nicht wahr?
Hier die Antwort:
"Die von Ihnen angesprochenen Oliven werden grün und knackig im Biss (also unreif) geerntet und mit einer Eisenverbindung (Eisen-II-gluconat, E 579) in grossen Wannen unter Zugabe von Sauerstoff oxydiert. Ihre Farbe wird dadurch gleichmässig tiefschwarz und die Konsistenz bleibt fest und knackig. Eisen-II-gluconat gilt als gesundheitlich unbedenklich. Diese Art der Behandlung von Tafeloliven hat ihren Ursprung in den Vereinigten Staaten („California ripe olives“) und seit der Wende des letzten Jahrhunderts erheblich an Bedeutung gewonnen. Im Gegensatz zu solchen ‚geschwärzten‘ Oliven sind natürlich ‚schwarze und reife‘ Oliven weich und unregelmässig in der Farbgebung, was nicht jedermanns Geschmack ist. Durch Oxidation veredelte schwarze Oliven sind weltweit sehr beliebt bei den Konsumenten und inzwischen ein unverzichtbarer Bestandteil der mediterranen Küche.
Das eingesetzte Pflanzenöl (Rapsöl aus Schweizer Produktion) wird aus technologischen Gründen bei der Verpackung der Oliven eingesetzt. Wir geben dieses Pflanzenöl ‚tröpfchenweise’ in minimster Dosis dazu, um eine reibungslose Abfüllung der Oliven über unsere Waage zu gewährleisten. Der Einsatz von Olivenöl bei diesem (nicht-kulinarischen) Prozessschritt wäre von der Qualität her nicht angemessen."
Das eingesetzte Pflanzenöl (Rapsöl aus Schweizer Produktion) wird aus technologischen Gründen bei der Verpackung der Oliven eingesetzt. Wir geben dieses Pflanzenöl ‚tröpfchenweise’ in minimster Dosis dazu, um eine reibungslose Abfüllung der Oliven über unsere Waage zu gewährleisten. Der Einsatz von Olivenöl bei diesem (nicht-kulinarischen) Prozessschritt wäre von der Qualität her nicht angemessen."
Die Antwort ist sehr ausführlich, das muss man schon sagen. Aber die enthaltenen Informationen finde ich etwas bedenklich.
Meine Interpretation: auch die Oliven in unseren Supermärkten reifen nicht auf natürliche Art und Weise, sondern mittels Oxydation durch Zugabe von Farb- und Sauerstoff. Und wieso? Weil die Migros denkt, wir mögen keine natürlich gereiften schwarzen Oliven, da diese weich und unregelmässig in der Farbgebung sind.
Aber schliesslich weiss ja die Migros ganz genau, welchen Geschmack ihre Kunden hat und was sie mögen, nicht wahr?
25 Mai 2012
Es tut sich was...
Die Migros hat Kontakt aufgenommen:
Sehr geehrter Herr Walter
Vielen Dank für Ihre Anfrage. Wir versuchen gern Ihnen behilflich zu sein.
Unsere Abklärungen mit dem Lieferanten sind leider noch nicht abgeschlossen. Wir bitten Sie deshalb um ein wenig Geduld. Wir werden Ihnen sobald als möglich antworten.
Bei weiteren Fragen stehen wir Ihnen gern zur Verfügung.
Freundliche Grüsse
Migros-Genossenschafts-Bund
Qualitätssicherung und Nachhaltigkeit
Ernährung & Gesundheit
Es bleibt spannend...!
Sehr geehrter Herr Walter
Vielen Dank für Ihre Anfrage. Wir versuchen gern Ihnen behilflich zu sein.
Unsere Abklärungen mit dem Lieferanten sind leider noch nicht abgeschlossen. Wir bitten Sie deshalb um ein wenig Geduld. Wir werden Ihnen sobald als möglich antworten.
Bei weiteren Fragen stehen wir Ihnen gern zur Verfügung.
Freundliche Grüsse
Migros-Genossenschafts-Bund
Qualitätssicherung und Nachhaltigkeit
Ernährung & Gesundheit
Es bleibt spannend...!
23 Mai 2012
Wir werden uns umgehend bei Ihnen melden...
Nachricht an Migros auf migros.ch am 13.05.2012:
Guten Tag liebe Migros Wieso ist in den Spanischen schwarzen Oliven (Produkt-Nr. 1560.920) Farbstoff E579 enthalten. und wieso sind die Produkte mit Pflanzenölen angereichert und nicht mit Olivenöl? Vielen Dank für Ihre Antwort. Cédric WalterAutomatische Antwort am 13.05.2012 auf der Website:
Vielen Dank für Ihre Nachricht. Wir werden Ihr Anliegen umgehend bearbeiten. Ihr M-Infoline-Team.Bestätigungs E-Mail am 13.05.2012:
Liebe Migros-Kundin, lieber Migros-KundeIhre Mitteilung ist bei uns eingetroffen. Für Ihre Kontaktaufnahme danken wir Ihnen und freuen uns, Sie zu unserer geschätzten Kundschaft zählen zu dürfen.
Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter werden Ihr Anliegen schnellstmöglich bearbeiten.
Bei allfälligen Rückfragen in Bezug auf Ihr Anliegen, bitten wir Sie, Ihre Referenznummer IN_1095779 anzugeben. Besten Dank.
Freundliche Grüsse
Ihr M-Infoline Team
Aktueller Stand heute 23.05.2012:
Keine AntwortIch versuches es nochmals...
16 April 2012
Woher soll der Strom kommen?
Letztes Jahr hat der Bundesrat im Sog der Katastrophe von Fukushima entschieden, dass bis 2035 unsere Kernkraftwerke abgeschaltet werden soll. Leider liegt bis heute kein Konzept, kein Plan oder eine Marschrichtung vor, wie in 20 Jahren unser Strombedarf gedeckt werden sollen. Zwar gibt es viele Ideen, jedoch kann weder beim Volk, noch im Parlament dafür eine Mehrheit gewonnen werden.
Klar ist, dass wir lernen müssen Strom zu sparen, leider ist es nur einer Minderheit in der Schweizer Bevölkerung und auch in den Wirtschaftskreisen bewusst, bzw. wollen wir es wahrhaben. Zu oft hören wir "Ja, ja, es muss Strom gespart werden, aber wir haben ja noch Zeit uns darüber Gedanken zu machen...". Viel Zeit bleibt uns nicht und wir werden nicht drum herum kommen, dass wir auf gewisse kleinere und grössere Annehmlichkeiten verzichten werden müssen.
Als kleines Experiment, habe ich heute auf Sf.tv einen Kommentar zum Artikel
Kaum jemand will Gaskraftwerke
gepostet. Ich war gespannt, welche Reaktionen er auslösen würde bzw. wieviel Zustimmung ich erhalten würde. Nachfolgend das Ergebnis.

Sauber muss er sein unser Strom, der Mehrheit nach muss er aber billig bleiben und grosse Änderungen darf die Umstellung auf saubere Stromproduktion auch nicht mit sich bringen. Dies ist weiterhin die aktuelle Meinung in der Schweiz. Die Frage ist, was braucht es um uns Schweizerinnen und Schweizer wachzurütteln?
Klar ist, dass wir lernen müssen Strom zu sparen, leider ist es nur einer Minderheit in der Schweizer Bevölkerung und auch in den Wirtschaftskreisen bewusst, bzw. wollen wir es wahrhaben. Zu oft hören wir "Ja, ja, es muss Strom gespart werden, aber wir haben ja noch Zeit uns darüber Gedanken zu machen...". Viel Zeit bleibt uns nicht und wir werden nicht drum herum kommen, dass wir auf gewisse kleinere und grössere Annehmlichkeiten verzichten werden müssen.
Als kleines Experiment, habe ich heute auf Sf.tv einen Kommentar zum Artikel
Kaum jemand will Gaskraftwerke
gepostet. Ich war gespannt, welche Reaktionen er auslösen würde bzw. wieviel Zustimmung ich erhalten würde. Nachfolgend das Ergebnis.

Sauber muss er sein unser Strom, der Mehrheit nach muss er aber billig bleiben und grosse Änderungen darf die Umstellung auf saubere Stromproduktion auch nicht mit sich bringen. Dies ist weiterhin die aktuelle Meinung in der Schweiz. Die Frage ist, was braucht es um uns Schweizerinnen und Schweizer wachzurütteln?
09 April 2012
Reise durch die Schweiz
Reise durch die Schweiz: ein Spiel für eine unbegrenzte Anzahl Teilnehmer.
Alles was man zum Spielen benötigt sind 3 Würfel ein SBB Generalabonement oder eine Tageskarte.
Spielregeln:
Bsp 2: gerade = Zug, ungerade = Postauto
Joker:
Reise durch die Schweiz vom 6. – 7. April 2012
Wir sind in Pfäffikon gestartet. In der S-Bahn nach Zürich fiel die Wahl des Würfels auf Gleis 16, wo uns ein Interregio zum ersten Etappenziel fuhr. Wo könnte denn dieser Glasbaldachin stehen?

Die Wahl des nächsten Transportmittels fiel auf Bus, leider half uns die gewürfelte 4 + 4 = 8 nicht weiter, da es keinen 8er Bus gab und auch kein Postauto mit der Nummer 8. Auf Gleis Nummer 8 hätte uns der Zug zurück nach Zürich gebracht, also haben wir auf der ÖV-Info-Tafel nach einem Ausweg gesucht. Konnte ja nicht sein, dass wir bereits den ersten Joker einsetzen mussten! Die Info-Tafel zeigte eine S44, was doch unserem Würfelergebnis ziemlich nahe kam. Also ab auf die S44. Der Würfel führte uns offensichtlich langsam in die Region, wo Andi’s Heimatort liegt.
Kennt ihr das Lied „Ramseiers wei ga grasä…“? Aussteigen mussten wir nämlich im Dorf wo alles Ramseiers wohnen.
Der Würfel sagte Bus und wir stiegen flugs um, fuhren aber nur drei Stationen durch Bauernkäffer mit Namen Ranflüeh oder so. Der Ausstiegs-Ort ist aber Geschichtsträchtig.

Weiter mussten wir zu Fuss. Die Wahl des Ziels war jedoch schwierig, da uns die Orte auf den Wegweisern gänzlich unbekannt waren und offensichtlich auch alles ÖV-mässig Sackgassen waren. Bis auf eine und dorthin sind wir hier unterwegs.



Das Ziel erreichten wir nach ca. zwei stündigem Fussmarsch. Ein kleines Bilderrätsel gefällig?

Glück hatten wir auch noch, denn das einzige Poschi am Nachmittag würde in einer Stunde abfahren, sonst wären wir weiterhin zu Fuss unterwegs gewesen. Zeit also um uns im mehrfach ausgezeichneten Berggasthof zu erfrischen und ein paar Eier zu „tütschen“. Das Poschi kam tatsächlich, wir sind ja schliesslich in der Schweiz unterwegs… Hier kam dann der erste Joker zum Zug, denn bis nach Bern wollten wir nicht.

Weiter gings mit dem Zug und zwar zwei Stationen (Tja, in welche Richtung sind wir wohl?). Der Anschlusszug brachte uns schliesslich zu unserem Tagesziel, einem Eishockeyverrückten Ort, wo wir im Landgasthof Hirschen ein herrliches Abendessen genossen und im schönen Zimmer eine geruhsame Nacht verbrachten.


Nach einem Ämmitaler Zmorge marschierten wir gestärkt zum Bahnhof und waren gespannt auf unser nächstes Etappenziel. Gleis eins und siebzehn Stationen! Eine Ewigkeit unterwegs aber nicht wirklich weit gekommen, hatte uns die S-Bahn vom Käse-Land ins Chabis-Land gebracht. An diesem Ort wurde früher Obst gepresst, heute wird in der Alten Moschti Blues und Irish-Folk gespielt.

Weiter gings mit dem Poschi. Und diese Fahrt hatte es in sich. Das Bergpostauto war offensichtlich reif für die Reparatur, wir rumpelten mit geschätzten 20 km/h den Berg hinauf. Der Regen verwandelte sich bald in Schneeflocken und die Schneewände an den Strassenseiten wuchsen und wuchsen. Zum Glück konnten wir auf die mitgenommenen Schneeketten verzichten. Rasant gings auf der anderen Seite des Passes (Nein, das hat nichts mit gurgeln zu tun!) bergab. Schliesslich mussten wir fast eine Viertelstunde Verspätung aufholen. Ob ihrs glaubt oder nicht, wir sind tatsächlich fahrplanmässig an unserem Bestimmungsort angekommen.



Wir waren nun mitten im Röschtigraben. Der Poschifahrer verabschiedete sich im breiten Bärndütsch von uns, der TPF-Busfahrer wollte nur Französisch mit uns sprechen. Was solls wir sind schliesslich Billingue, der konnte uns nicht beeindrucken. Allez hopp, en avance toutes !
Wir konnten es uns nicht verkneifen uns an ein paar Witze aus der Region zu erheitern.
Wieso hat es um die Misthaufen in diesem Kanton immer einen Zaun? damit die Kinder nicht vor dem Essen „schnousen“, HA HA HA!
Und wieso fliegen die Krähen über diesem Kanton immer im Kreis? Weil sie sich mit dem einen Flügel den Schnabel zu halten! HA HA!
Nach halbstündiger Fahrt sind wir in der Kantonshauptstadt angekommen, diese ist zu gleich die zweitberühmteste Zähringerstadt der Schweiz. Das Bier, wird leider nicht mehr hier gebraut, aber die Biermarke bleibt mit der Stadt für ewig verbunden.

So, nun seid ihr gefordert! Wer liefert uns am schnellsten unsere sieben Etappenziele vom ersten Reisetag (ohne Pfäffikon und Zürich) und die vier des zweiten Reisetages?
Den Gewinner erwartet eine kleine Leckerei!
Viel Spass!
Alles was man zum Spielen benötigt sind 3 Würfel ein SBB Generalabonement oder eine Tageskarte.
Spielregeln:
- Zu Beginn fährt man an den nächst grösseren Bahnhof. Während der Fahrt wird das Abfahrtsgleis „erwürfelt“ (1-3 Würfel, je nach Anzahl Geleise)
- Im Zug wird die Anzahl Stationen bzw. der Ausstiegsbahnhof „erwürfelt“ (1-3 Würfel, je nach Az. Haltestellen)
- Weiterfahrt: Entweder wird das Transportmittel gemäss Augenzahl definiert oder es wird anhand gerader/ungerader Augenzahl entschieden.
Bsp 2: gerade = Zug, ungerade = Postauto
Joker:
- 2 x nochmals Würfeln Joker
- 1 x freie Wahl
Reise durch die Schweiz vom 6. – 7. April 2012
Wir sind in Pfäffikon gestartet. In der S-Bahn nach Zürich fiel die Wahl des Würfels auf Gleis 16, wo uns ein Interregio zum ersten Etappenziel fuhr. Wo könnte denn dieser Glasbaldachin stehen?
Die Wahl des nächsten Transportmittels fiel auf Bus, leider half uns die gewürfelte 4 + 4 = 8 nicht weiter, da es keinen 8er Bus gab und auch kein Postauto mit der Nummer 8. Auf Gleis Nummer 8 hätte uns der Zug zurück nach Zürich gebracht, also haben wir auf der ÖV-Info-Tafel nach einem Ausweg gesucht. Konnte ja nicht sein, dass wir bereits den ersten Joker einsetzen mussten! Die Info-Tafel zeigte eine S44, was doch unserem Würfelergebnis ziemlich nahe kam. Also ab auf die S44. Der Würfel führte uns offensichtlich langsam in die Region, wo Andi’s Heimatort liegt.
Kennt ihr das Lied „Ramseiers wei ga grasä…“? Aussteigen mussten wir nämlich im Dorf wo alles Ramseiers wohnen.
Der Würfel sagte Bus und wir stiegen flugs um, fuhren aber nur drei Stationen durch Bauernkäffer mit Namen Ranflüeh oder so. Der Ausstiegs-Ort ist aber Geschichtsträchtig.
Weiter mussten wir zu Fuss. Die Wahl des Ziels war jedoch schwierig, da uns die Orte auf den Wegweisern gänzlich unbekannt waren und offensichtlich auch alles ÖV-mässig Sackgassen waren. Bis auf eine und dorthin sind wir hier unterwegs.
Das Ziel erreichten wir nach ca. zwei stündigem Fussmarsch. Ein kleines Bilderrätsel gefällig?
Glück hatten wir auch noch, denn das einzige Poschi am Nachmittag würde in einer Stunde abfahren, sonst wären wir weiterhin zu Fuss unterwegs gewesen. Zeit also um uns im mehrfach ausgezeichneten Berggasthof zu erfrischen und ein paar Eier zu „tütschen“. Das Poschi kam tatsächlich, wir sind ja schliesslich in der Schweiz unterwegs… Hier kam dann der erste Joker zum Zug, denn bis nach Bern wollten wir nicht.
Weiter gings mit dem Zug und zwar zwei Stationen (Tja, in welche Richtung sind wir wohl?). Der Anschlusszug brachte uns schliesslich zu unserem Tagesziel, einem Eishockeyverrückten Ort, wo wir im Landgasthof Hirschen ein herrliches Abendessen genossen und im schönen Zimmer eine geruhsame Nacht verbrachten.
Nach einem Ämmitaler Zmorge marschierten wir gestärkt zum Bahnhof und waren gespannt auf unser nächstes Etappenziel. Gleis eins und siebzehn Stationen! Eine Ewigkeit unterwegs aber nicht wirklich weit gekommen, hatte uns die S-Bahn vom Käse-Land ins Chabis-Land gebracht. An diesem Ort wurde früher Obst gepresst, heute wird in der Alten Moschti Blues und Irish-Folk gespielt.
Weiter gings mit dem Poschi. Und diese Fahrt hatte es in sich. Das Bergpostauto war offensichtlich reif für die Reparatur, wir rumpelten mit geschätzten 20 km/h den Berg hinauf. Der Regen verwandelte sich bald in Schneeflocken und die Schneewände an den Strassenseiten wuchsen und wuchsen. Zum Glück konnten wir auf die mitgenommenen Schneeketten verzichten. Rasant gings auf der anderen Seite des Passes (Nein, das hat nichts mit gurgeln zu tun!) bergab. Schliesslich mussten wir fast eine Viertelstunde Verspätung aufholen. Ob ihrs glaubt oder nicht, wir sind tatsächlich fahrplanmässig an unserem Bestimmungsort angekommen.
Wir waren nun mitten im Röschtigraben. Der Poschifahrer verabschiedete sich im breiten Bärndütsch von uns, der TPF-Busfahrer wollte nur Französisch mit uns sprechen. Was solls wir sind schliesslich Billingue, der konnte uns nicht beeindrucken. Allez hopp, en avance toutes !
Wir konnten es uns nicht verkneifen uns an ein paar Witze aus der Region zu erheitern.
Wieso hat es um die Misthaufen in diesem Kanton immer einen Zaun? damit die Kinder nicht vor dem Essen „schnousen“, HA HA HA!
Und wieso fliegen die Krähen über diesem Kanton immer im Kreis? Weil sie sich mit dem einen Flügel den Schnabel zu halten! HA HA!
Nach halbstündiger Fahrt sind wir in der Kantonshauptstadt angekommen, diese ist zu gleich die zweitberühmteste Zähringerstadt der Schweiz. Das Bier, wird leider nicht mehr hier gebraut, aber die Biermarke bleibt mit der Stadt für ewig verbunden.
So, nun seid ihr gefordert! Wer liefert uns am schnellsten unsere sieben Etappenziele vom ersten Reisetag (ohne Pfäffikon und Zürich) und die vier des zweiten Reisetages?
Den Gewinner erwartet eine kleine Leckerei!
Viel Spass!
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