27 März 2007

Ich kann es nicht mehr hören!

Und wieder wird um den Eurovision Song Theater gemacht. Jetzt werden sogar die Politiker aktiv. Der Tiefpunkt ist also, entgegen meiner Vorstellungen, doch noch nicht erreicht. Dieses Jahr schicken wir den armen DJ Bobo an den bescheuerten Eurovision Songcontest. Und nachdem letztes Jahr die Gruftiband Lordi gewonnen hat, muss der Bobo als Vampir gehen. Selbstverständlich muss der Song zum Outfit passen (oder das Outfit zum Song?), also wird in „Vampires are alive“ von Blut, Hölle und Seele verkaufen gesungen.

Dies hat nun die EDU (Eidgenössische Demokratische Union), deren politischen Grundsätze auf dem Evangelium von Jesus Christus basieren (Bemerkung: ich habe nichts gegen Religion und Christen aber ich habe definitiv kein Verständnis dafür wenn die Politik auf religiösen Grundsätzen basiert) dazu bewogen, eine Petition gegen diesen Song einzureichen, damit Bobo mit dem Song die Schweiz am Eurovision Songcontest nicht vertreten darf. Die Botschaft des Songs sei verheerend und die Schweiz solle nicht mit Satanismus sondern mit Schweizer Werten am Gesangswettbewerb vertreten sein.

Der Christian Waber (Nationalrat, EDU) singt doch sicher im Kirchenchor mit, soll doch er teilnehmen!

Meine Herren Politiker, wir haben wichtigere und ernster zu nehmende Themen, über welche diskutiert werden müssen! Also konzentrieren sie sich gefälligst darauf und schalten sie am 12. Mai 2007 einfach den Fernseher aus und lesen sie in den darauf folgenden Tagen einfach den Promi und People Teil in den Zeitungen nicht.

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