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27 November 2015

Pfäffikon ZH gestern und heute


Ein Bild sagt ja bekanntlich mehr als 1000 Worte. Bilder erzählen Geschichten, regen zum Nachdenken an und es gibt darauf viel zu entdecken.

Die Aufnahme links stammt von einer Postkarte aus dem Jahre 1915, welche am 23.11.1915 von Pfäffikon ZH nach Gossau ZH geschickt wurde. Eine Dame aus Pfäffikon schreibt ihrer Schwester in Gossau, ob sie am kommenden Sonntag mit der Familie zu Besuch kommen kann und bittet um Bestätigung mittels Postkarte.

Das Foto rechts wurde heute aufgenommen, mit einer Smartphone-Kamera. Wenn ich heute mit jemandem aus Gossau abmachen möchte, schreibe ich eine Whatsapp-Nachricht und erhalte innert Minuten, wenn nicht Sekunden Bestätigung ob es klappt oder nicht.

Unsere Kommunikationsmittel und unser Kommunikationsverhalten hat sich in den vergangenen 100 Jahren drastisch verändert, während an der Seestrasse in Pfäffikon vieles gleich geblieben ist. Nehmt euch die Zeit für einen genauen Vergleich und entdeckt was gleich geblieben ist und was sich verändert hat.

04 Januar 2015

Eisvogel am Pfäffikersee

Ein erstes Highlight im neuen Jahr ist die Sichtung zweier Eisvögel am Pfäffikersee. Für mich war es das erste Mal überhaupt und ein Moment des Glücks diesen mit seinem schillernden Federkleid für die Schweiz so untypisch wirkenden Vogel bei der Nahrungssuche beobachten zu können. Was es dazu brauchte war lediglich ein bisschen Hilfe von Experten und einen Moment der Geduld und Ruhe. Einmal mehr hat sich für mich bestätigt, dass der Pfäffikersee ein extrem wertvoller Lebensraum darstellt, den es zu schützen gilt. Denn auch wenn der gesamte Pfäffikersee und sein Ufergebiet unter Naturschutz steht, so greift der Mensch diesen für viele Tiere wichtigen Lebensraum immer wieder mit kleineren und grösseren Störungen an.

Wer den Eisvogel gerne beobachten möchte, darf sich gerne bei mir melden und mich auf einen Spaziergang ins Riedgebiet am Pfäffikersee begleiten.

Mehr über den Eisvogel auf der Internetseite der Vogelwarte Sempach.


30 Dezember 2014

Schneeschuhwandern vor der Haustüre

Am Schönsten ist der Winter, wenn der Schnee vor der Haustüre 50 cm hoch liegt. Seit dem 27. Dezember 2014 schneit es in Pfäffikon ZH fast ununterbrochen und die Schneehügel werden immer höher. Entsprechend ist das Züri Oberland zu einem Schneeschuhwandermekka geworden. Heute bin ich quasi vor der Haustüre gestartet und quer über Land bis zur Kyburg "gschuehnet", wo ich im altehrwürdigen Gasthaus Hirschen am Kachelofen eine deftige Gemüsesuppe geniessen durfte, die ich mir redlich verdient hatte. Da der Bus wegen Holzschlages nicht verkehrte, bin ich gleich weiter den Wald hinunter bis Kollbrunn im Tösstal gewandert. Eine so schön verschneite Landschaft hier in der Region habe ich lange nicht mehr erlebt. So sind die Pfade grenzenlos. Genuss pur!

Auch mit Pferden macht der Schnee Spass. In der Nähe von Rumlikon



 Tiefverschneite Wälder

 Ich war an diesem Vormittag nicht der Erste, welcher Richtung Kyburg unterwegs war

Cédi im Schnee

 Das tiefverschneite Dörfchen Kyburg mit dem Schloss



 Hier gibt es feine Gemüsesuppe




Hello :-)

 Durch den Wald Richtung Kollbrunn